Proteste gegen AfD & Coronaleugnung

Knapp 250 Menschen beteiligten sich gestern an Protesten gegen eine AfD-Kundgebung in der Stuttgarter Innenstadt. Im Anschluss an eine kurze Bündniskundgebung von Stuttgart gegen Rechts zogen die Antifaschist:innen vom Stuttgarter Marktplatz direkt an die weitläufigen Absperrungen rund um die rechte Veranstaltung auf dem Schillerplatz und blockierten dort einen der Hauptzugänge. Immer wieder konnten so kleinere und größere Gruppen daran gehindert werden zur AfD-Kundgebung zu stoßen. Die lautstarken antifaschistischen Proteste an den Gittern wurden immer wieder durch BFE-Greiftrupps angegriffen und gezielt Protestmaterial zerstört bzw. beschlagnahmt. Wirklich Land gewinnen konnte die Polizei dabei jedoch nicht – sie wurde von den Menschen immer wieder hinter die Absperrungen zurück gedrängt. Trotzdem wurde klar, dass die Stuttgarter Polizei wieder einmal keine Kosten und Mühen scheute um den sorglosen Verlauf der rechten Veranstaltung zu ermöglichen. Neben den Hundertschaften und der obligatorischen Reiterstaffel wurden sogar zwei Wasserwerfer aufgefahren.

Im Anschluss an die Proteste zog eine Spontandemonstration selbstbestimmt zum Rotebühlplatz, an dem der Tag gemeinsam beendet wurde. Weiterlesen

Proteste gegen AfD am 11. Dezember 2021

Für Samstag, den 11. Dezember 2021 ruft der AfD-Kreisverband Stuttgart zu einer Kundgebung auf dem Schillerplatz in der Innenstadt auf. Von 15 bis 16:30 Uhr wollen die Rechten dort gegen die aktuellen Corona-Maßnahmen und eine mögliche Impfpflicht demonstrieren.
Als Antifaschistisches Aktionsbündnis Stuttgart & Region rufen wir mit vielen anderen zum entschiedenen Protest gegen die rechtspopulistische Veranstaltung auf. Wir lassen es nicht zu, dass sich Rechte und Faschist:innen auf den Straßen unserer Stadt ungestört versammeln können. Kommt um 14:30 Uhr auf den MARKTPLATZ und bringt Freund:innen und Kolleg:innen mit! Weiterlesen

Keine Ruhe den rechten Hetzern: Gegen den AfD-Landesparteitag!

Sharepic_afa-action_2Am 11. und 12. September 2021 will die AfD ihren Landesparteitag auf der Messe Stuttgart abhalten. Dort sollen der Landesvorstand nachbesetzt und interne Streitigkeiten ausgefochten werden, um sich im Wahlkampf besser darzustellen.

Doch wir wissen: Die AfD ist nicht die Partei der kleinen Leute; sie hetzt, spaltet und sorgt für die Verschärfung der aktuellen Verhältnisse. Nicht mit uns!

Kommt zu den Protesten am 11. September ab 11 Uhr vor dem Bahnhof in Echterdingen.
Achtung: Wegen der „aktuellen“ Bauarbeiten im Stuttgarter Nahverkehr reisen wir etwas anders an und treffen uns um 10 Uhr am Charlottenplatz auf der Seite des Weltcafés.

Weitersagen, vorbeikommen, selbst aktiv werden!
Antifascist Action – gegen rechte Krisenlösungen!

Antifascist Action – Proteste gegen AfD am 12. Juli in Cannstatt

Am Montagabend, den 12. Juli haben wir gemeinsam mit Stuttgart gegen Rechts den Bürgerdialog der AfD im Kursaal in Cannstatt gestört. Die Veranstaltung war seit längerer Zeit die erste Präsenzveranstaltung der AfD in Stuttgart. Auch ohne hochkarätige Parteiprominenz oder besondere tagespolitische Anlässe sind solche Veranstaltungen kleine Schritte der Rechten in Richtung „politische Normalität“. Gerade deshalb sahen wir es als wichtig an, unseren Protest direkt zu äußern und zu verhindern, dass sich die AfD ungestört in die Offlinewelt zurückfindet.

Über 100 Menschen fanden sich ab dem späten Nachmittag in der Nähe des Kursaals zur Kundgebung von Stuttgart gegen Rechts ein. Dabei wurde in Reden unter anderem auf rechte „Krisenlösungen“, Betriebsarbeit und die zunehmende Gewalt durch Rechts eingegangen. Da die Kundgebungsfläche für einen effektiven Protest zu weit weg vom Ort des Geschehens war, entschlossen wir kurzfristig, direkt an die Gitter vor dem Eingang des Kursaals zu ziehen. Die AfD konnte sich so wieder einmal nur unter dem Schutz der Cops ihren Weg in den Kursaal bahnen. Nachdem die Veranstaltung begonnen hatte, zogen wir mit einer kämpferischen Demonstration durch Cannstatt um den Tag mit einem selbstbestimmten Ausdruck zu Ende zu bringen. Weiterlesen

Kein Platz der AfD in Cannstatt!

DialogAm kommenden Montag, den 12. Juli, will der lokale AfD-Flügel um Dirk Spaniel einen Bürgerdialog im Kursaal in Cannstatt abhalten. Die Rechten versuchen also nach einiger Zeit der reinen Onlinepräsenz wieder einen Fuß auf die Straßen und in die Säle unserer Stadt zu bekommen. Wie schon vor der Pandemie werden wir nicht zulassen, dass rechte Veranstaltungen zur Normalität werden.

Kommt zu den Protesten am Montag um 17:30 vor den Kursaal in Cannstatt!
Bieten wir der AfD einen Vorgeschmack darauf, was sie im anstehenden Wahlkampf zu erwarten hat!

Anfahrt zum Protest gegen Querdenken in Karlsruhe

2021-06-03_Sharepic Stgt AnreiseAm Donnerstag, den 3. Juni 2021 werden wir gegen die Querdenken-„Großdemonstration“ nach Karlsruhe fahren! Deshalb findet unser offenes Treffen erst am 10. Juni und nicht wie sonst am ersten Donnerstag im Monat statt.

Querdenken721 ruft für den 03.06. zu einer „Großdemonstration“ auf. Das Offene Antifaschistische Treffen Karlsruhe organisiert gegen diesen überregionalen Aufmarsch der rechtsoffenen Bewegung Proteste. Geplant ist eine Kundgebung mit anderen antifaschistischen Kräften auf dem Marktplatz ab 12 Uhr.

Es wird nun zwei Anlaufstellen geben; wir werden zu Fuß vor Ort sein und gehen auf 12 Uhr zum Treffpunkt für Proteste direkt an der Günther-Klotz-Anlage. Unser Treffpunkt ist daher um 10:45 Uhr am Stuttgarter Hauptbahnhof (an Gleis 1).
Denkt an ausreichend Verpflegung für den Tag und wetterfeste Kleidung. Weitere Infos und den Aufruf findet ihr auf dem Blog des OAT Karlsruhe.

Kein Platz für Querdenken – Solidarität statt rechter Verschwörungsmythen!

Am 3. April: Querdenken in Stuttgart stoppen!

Stuttgart_QUERDENKEN STOPPENAm Samstag, den 3. April will „Querdenken711“ in Stuttgart eine Großdemonstration abhalten. Die Schwurbler leugnen nicht nur das Corona-Virus oder seine Gefährlichkeit, sondern haben zu großen Teilen ein geschlossen rechtes und antisemitisches Weltbild.

Prominente Vertreter solcher Verschwörungsmythen sind beispielsweise der Nazikoch Attila Hildmann, der sich in kürzester Zeit vom „Corona-Skeptiker“ zum strammen Nazi mit Vernichtungsphantasien entwickelte. Dabei ist er nicht etwa ein besonders skurriler Ausreißer, sondern spiegelt genau das wieder, was seit April 2020 zu beobachten war:

Eher privilegierte Leute – viele davon (Klein-)Unternehmer – marschieren Seite an Seite mit offenen Nazis und inszenieren sich als den letzten Widerstand gegen „die Eliten“.

Ihnen ging es dabei nie um eine durchaus angebrachte Kritik an den Verhältnissen, in denen Wenige auf dem Rücken der arbeitenden Bevölkerung Milliarden scheffeln und diese dann zum Dank auch noch entlassen. Nie ging es ihnen darum zu sagen, dass das deutsche Gesundheitssystem und die Beschäftigten durch jahrzehntelange Privatisierung und Profitstreben an seine Grenzen gebracht wurde, was sich nun in der Pandemie rächt. Ebenfalls nie ging es den wirren Querdenkern darum zu skandalisieren, wie unmenschlich hier beispielsweise mit geflüchteten Menschen umgegangen wird. Nie hat es die „Corona-Rebellen“ interessiert, dass die Polizei immer weiter aufgerüstet wird, die Überwachung steigt und immer gewaltvoller gegen marginalisierte Menschengruppen oder fortschrittliche Proteste vorgegangen wird.

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Samstag: antifascist action day

Der rechte Wahlkampf hat begonnen, das heißt wir sind gefragt! Nächsten Samstag ruft die AfD zu einer großen Kundgebung in Schorndorf auf. Angekündigt haben sich unter anderem Parteivorsitzende Alice Weidel, sowie die Bundestagsabgeordneten Jürgen Braun, Markus Frohnmeier, Martin Hess und Marc Jongen. Die Kundgebung ist damit bisher die größte, öffentlich angekündigte Wahlveranstaltung der AfD in Baden-Württemberg und hat auch bundesweit Relevanz. Um so wichtiger ist es also, den Rechten ihren Tag zu vermiesen und die Veranstaltung zu blockieren!

Hintergrund sind die Aktionen letztes Wochenende gegen einen AfD-Stand in Schorndorf, der von Antifas erfolgreich gestört wurde. Wie so oft stellt sich die AfD im Nachhinein in die Opferrolle und fabuliert von einem „terroristischen Anschlag“. Auch die bürgerliche Presse gibt, fast wortgleich, die Pressemitteilungen der AfD wieder und hetzt Seite an Seite mit den Faschisten gegen Linke.

Deshalb: Auch dieses Wochenende die rechten Hetzer stören wo es nur geht. Wir rufen euch deshalb dazu auf, morgens vor der eigenen Haustüre zu kehren und die lokalen AfD-Stände zu verhindern.

Ab 14:30 Uhr sehen wir uns dann in Schorndorf!
Lasst uns gemeinsam den rechten Wahlkampf zum Desaster machen!

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Kein Naziaufmarsch in Pforzheim – Infopost #2

Das Gesundheitsamt Enzkreis hat per Allgemeinverfügung ein generelles Versammlungsverbot für den 23. Februar im Pforzheimer Stadtgebiet erlassen. Davon betroffen sind neben der Fackelmahnwache der Nazis auch alle Gegenversammlungen. Wie mittlerweile bekannt geworden ist, scheinen die FaschistInnen vom „Freundeskreis ein Herz für Deutschland“ das Verbot zu akzeptieren und nicht dagegen zu klagen. Unabhängig davon, dass ein solches Verbot rechtswidrig ist, handelt es sich dabei um einen Angriff auf für uns relevante Freiheitsrechte. Weiterlesen

Am 23. Februar nach Pforzheim gegen die Nazifackelmahnwache

Am 23. Februar wollen die Nazis vom „Freundeskreis ein Herz für Deutschland“ in Pforzheim wieder auf dem Wartberg aufmarschieren – natürlich wird es auch antifaschistische Proteste dagegen geben und natürlich sind wir mit von der Partie!

Zur Anreise aus Stuttgart treffen wir uns um 17:15 Uhr am Hauptbahnhof in der Schalterhalle.

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Einschätzung zur aktuellen Entwicklung in den USA

Nach dem Sturm Rechter auf das amerikanische „Capitol“, ist der Aufschrei in den Medien weltweit groß. PolitikerInnen aller Parteien pochen auf die Wahrung demokratischer Werte und die harte Bestrafung der Täter. Doch blicken wir einmal etwas genauer in die USA und schauen uns an was genau vor Ort passiert ist:

Tausende von rechten und faschistischen Trump-Anhängern, darunter Qanon-Schwurbler, „Proud Boys“ und weitere rechte Milizen versammelten sich vor dem Kapitol in Washington anlässlich der Bestätigung von Joe Biden als Präsident durch den US-Senat. Einige Hundert stürmten infolgedessen unter Jubel das Kapitol, drangen in Büros und den Plenarsaal ein; es kam zu einzelnen Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften und zu einem Schusswechsel. Die vorläufige Bilanz sind 5 Tote, etwas unter 100 Festnahmen und eine nicht benennbare Zahl an Verletzten.

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Platzverweis für rechte Hetzer

Gegen die AfD-Kundgebung am 3. Oktober auf dem Karlsplatz in Stuttgart

Für den kommenden Samstag ruft die AfD eine Kundgebung unter dem Motto „Einigkeit und Recht und Freiheit“ in der Innenstadt auf. Das heißt: Wir werden auch da sein!

Das Datum ist nicht zufällig gewählt und passt doch sehr gut zur AfD: Der aufstrebende Nationalismus und die rassistische Gewalt nach der „deutschen Einheit“ sind auch heute ganz im Sinne der Rechten. Daher nutzen sie gerade diesen Tag für ihren OB-Wahlkampf.

Doch egal ob im Bundestag oder Rathaus: die AfD steht für Ausgrenzung, Rassismus und Spaltung. Eine AfD an der Macht bedeutet Verschlechterung für uns alle!

Wir dürfen und werden es nicht zulassen, dass sie ihre Hetze ungestört mitten in der Stuttgarter Innenstadt verbreiten. Daher kommt alle am Samstag um 13:30 Uhr zum Karlsplatz und bringt eure FreundInnen mit!