Keine „Demo für Alle“ ohne Widerstand!

AbschlussdemoBereits zum neunten Mal marschierte in der Stuttgarter Innenstadt eine Allianz aus christlichen Fundamentalisten, Reaktionären, Konservativen und Faschisten auf. Während sich mit mehr als 2.000 Menschen, so viele Menschen wie noch nie, an den Gegenaktionen beteiligten, ging die Teilnehmerzahl aufseiten der Rückwärtsgewandten, im Vergleich zu den letzten Malen, stark zurück. Neben massenhaftem Gegenprotest gab es über den Tag verteilt auch mehrere Angriffe auf Nazis, die sich ebenfalls wieder in großer Zahl an der „Demo für Alle“ beteiligten, sowie Angriffe auf Busse, mit denen die Rechten aus dem ganzen Land und darüber hinaus angekarrt wurden.

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Keine „Demo für Alle“

mobibildZum neunten Mal will diesen Sonntag die „Demo für Alle“ – also Konservative, Reaktionäre, Homohasser und offen Rechte & Nazis – durch unsere Straßen ziehen. Dem setzen wir unseren vielfältigen Protest entgegen und machen klar, dass diese „Bewegung“ nichts in Stuttgart oder sonstwo auf den Straßen zu suchen hat, egal ob Wahlkampfzeit ist oder nicht!

Kommt alle am Sonntag, den 28. Februar um 12:30 Uhr auf den Schlossplatz zur Kundgebung des Aktionsbündnisses gegen die „Demo für Alle“ – dort wird es nocheinmal Reden zur Einordnung der rechten „Bewegung“ und aber auch Musik von Mal Elévé von Irie Révoltés geben.

Danach werden wir gemeinsam den rechten den Tag vermiesen!
Keine Ruhe & keine Straße den rechten Hetzern!

„Demo für Alle“ und Proteste dagegen am 28. Februar

Die nächste „Demo für Alle“ in Stuttgart rückt immer näher; haltet euch den 28. Februar für Aktionen gegen die reaktionären, rechten Hetzer frei, kommt nach Stuttgart und tragt mit uns vielfältigen Protest auf die Straße!

Das Aktionsbündnis gegen die „Demo für Alle“ plant auch schon einiges, hier die Infos dazu:
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„Demo für Alle“ – Nicht ohne unseren Protest!

PlakatSie nennen sich selbst „Bildungsplangegner“ und sind doch gewöhnliche Reaktionäre – Menschen mit einem Gesellschaftsbild von vor 200 Jahren, christliche Fundis, Schwulenhasser, Rechtspopulisten und Nazis. Bereits zum achten Mal wollen sie am 11. Oktober 2015 durch die Stuttgarter Innenstadt ziehen. Ihren Marsch nennen sie fälschlicherweise „Demo für Alle“ denn mit Vielfalt hat das Spektakel wenig zu tun. Die Teilnehmenden marschieren schließlich für die Abschaffung des Rechts auf sexuelle Selbstbestimmung und befürworten die Ungleichwertigkeit der Geschlechter.

<--break->Der ursprüngliche Anlass der rechten Demos, ein neuer Bildungsplan für die Schulen in Baden-Württemberg in dem neben der klassischen Ehe auch andere Lebensformen thematisiert werden sollen, spielt längst keine Rolle mehr. Die selbsternannte „Demo für Alle“ ist Teil eines bundesweiten Rechtsrucks. Ist es im Osten der Republik die rassistische Hetze von Pegida und Co gegen Geflüchtete, so darf man in der Stuttgarter Innenstadt unter wohlwollender Zustimmung eines Bischofs und mehrerer CDU-Bundestagsabgeordneter Homosexualität wieder als Krankheit bezeichnen.

Auch bei dem bereits achten Marsch regt sich Widerstand gegen die rechten Umtriebe. Bereits mehr als drei dutzend Organisationen, Parteien, Kulturschaffende und politische Initiativen haben sich im Ein (r)echtes Problem!-Bündnis zusammengefunden und rufen zu vielfältigem Widerstand und zivilem Ungehorsam gegen die selbsternannte „Demo für Alle“ auf. Ein ausführlicher Bündnisaufruf und aktuelle Infos findet ihr hier. Weiterlesen