Neue Broschüre: Nazis aus der Deckung holen!

Bereits vor einiger Zeit haben wir eine Broschüre zu rechter Kleidung, rechten Codes und Labels veröffentlicht. Ihr findet die Broschüre jetzt auch zum Download hier:

https://aabstgt.files.wordpress.com/…/NazisausderDeckung.pdf

Aus dem Vorwort: „Die AfD hetzt gegen Geflüchtete und MigrantInnen – Faschisten und Nazi-Hools jagen Menschen durch die Straßen. Der gesellschaftliche Rechtsruck ist nicht nur auf parlamentarischer Ebene spürbar, sondern auch auf der Straße.
Egal wo rechte und faschistische Kräfte auf die Straße gehen, müssen wir als AntifaschstInnen klaren Widerstand leisten. Jedoch sind Nazis nicht nur auf Nazikonzerten oder rechten Aufmärschen
unterwegs. Nazis können uns überall begegnen – ob in der U-Bahn, im Supermarkt oder in der Innenstadt. Manchmal erkennt man sie von weitem anhand ihrer Kleidung oder Tattoos. Doch wer kennt schon alle Nazimarken? Wer weiß schon ob es sich um ein Shirt einer Metal Band handelt oder doch klare Nazisymbolik?
Um Nazis zu erkennen und bekämpfen zu können, müssen wir AntifaschistInnen uns mit rechter Symbolik, Marken, Codes und Labels auseinandersetzen. Diese Infobroschüre gibt einen kleinen Überblick über diese Thematik und soll uns allen im Alltag helfen Nazis aus der Deckung zu holen.“

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Infostand der „Identitären“ in Stuttgart gestört

Am Samstag, den 18. August 2018 haben sich ca. 20 Faschisten der sogenannten „Identitären Bewegung“ an den Stuttgarter Schlossplatz getraut. Knapp zwei Stunden verbrachten sie an ihrem Infostand und versuchten Flyer zu verteilen. Etwa 50 AntifaschistInnen versammelten sich kurzfristig am Schlossplatz und zeigten mit Parolen und kurzen Reden, dass die Rechten in Stuttgart nicht willkommen sind.

Die AntifaschistInnen verteilten hunderte Flyer und hinderten die „IB“ler weitgehend am Verteilen ihrer Materialien. Abgeschirmt und geschützt von der Polizei war ihre sogenannte „IB-Zone“ ein Flop. Die wenigen Stuttgarterinnen und Stuttgarter, denen von den Rassisten ein Flyer in die Hand gedrückt wurde, konnten diesen kurz darauf in bereitgestellten Müllbeuteln entsorgen. Nach kurzer Zeit zogen sich die „Identitären“ dann unter ihren Pavillion zurück und warteten auf das Ende der Kundgebungszeit. Von der Polizei geschützt verließen sie Stuttgart durch den Charlottenplatz zum Hauptbahnhof.

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