Gegen AfD-Hetze – Für ein solidarisches Miteinander!

aabs-flyer1 Ein Parteitag jagt den anderen und irgendwann ist natürlich auch die „Alternative für Deutschland“ dran. Sie selbst sehen ihr „Alternatives Dreikönigstreffen“ am 6. Januar in Cannstatt als Wahlkampfauftakt für die Landtagswahlen im März – für uns ist es der Auftakt, ihrem Wahlkampf entgegenzuwirken und die Flamme im Keim zu ersticken.

Die AfD ist eine Partei, die offenkundig Lohn- und Sozialleistungskürzungen, mehr Repression und Überwachung fordert, um die „allgemeine Krise“ in den Griff zu bekommen. Für die Auswirkungen des kapitalistischen Systems machen sie nun in ihrer Hetzpropaganda hauptsächlich Geflüchtete verantwortlich. Auch andere Minderheiten und Unterdrückte kommen ihnen zur Argumentation recht – offener Rassismus, Homophobie und Antifeminismus sind fester Bestandteil ihrer rechten Politik. Die AfD ist somit nicht nur ein Part des gesellschaftlichen Rechtsrucks, sondern befördert ihn und kanalisiert den Unmut vieler BürgerInnen über die bestehenden Verhältnisse.

Während Flüchtlingsunterkünfte angegriffen und in Brand gesteckt werden befeuern sie das Feuer des Hasses in den Köpfen. Ihre Hetze richtet sich auch nicht nur gegen Geflüchtete, sondern auch gegen gesellschaftliche Fortschritte und all jene, die in ihrem leistungsbezogenen, elitären Weltbild keinen Platz haben. Das wiederum bietet einen Nährboden für rechte jeglicher Couleur.

Die Politik der AfD ist ein Angriff auf viele von uns – deshalb dürfen wir sie nicht weiter ihre Hetze ohne unseren Protest betreiben lassen. Das „Dreikönigstreffen“ bietet direkte Möglichkeit, sich ihrer rechten Propaganda entgegenzustellen. Es liegt an uns, ihnen weitere Erfolge zu erschweren und der „Alternative für Deutschland“ mit einer tatsächlichen Alternative entgegenzuwirken.

Kommt am 6. Januar um 13:00 Uhr zur Kundgebung am Kursaal in Cannstatt.

Für ein solidarisches Miteinander, gegen die rechte Hetze der AfD!

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Kundgebungstour am Samstag im Kreis Esslingen

kundgebungstour-inetWir unterstützen als AABS die Infotour im Kreis Esslingen am kommenden Samstag, den 7. November. Die Naziaktivitäten vor Ort sind immernoch ein Thema und deshalb wollen wir darüber informieren und uns die Straße nehmen, damit sie es nicht tun!

Kommt mit uns am Samstag mit nach Esslingen; wir treffen uns für die gemeinsame Zuganreise um 9:10 Uhr am Bullenrevier am Hauptbahnhof.
Los geht’s um 10:00 Uhr mit der ersten Kundgebung in Wernau (Quadrium) und ab 12:00 Uhr in Plochingen am Fischmarkt.

Weitere Infos findet ihr auf: www.afaesslingen.wordpress.com

 

 

 

 

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ES REICHT! – Kundgebung gegen rechte Gewalt im Rems-Murr-Kreis

Wir unterstützen den Aufruf zur morgigen Kundgebung in Backnang:header

Vor ein paar Tagen brannte eine noch leerstehende Flüchtlingsunterkunft in Weissach, welche durch das Feuer unbewohnbar gemacht und vollkommen zerstört wurde.
Die aktuelle rassistische Stimmung und Hetze gegen Geflüchtete in der BRD ist kaum noch zu übersehen. Nachdem Nazis erst am 18. Juli einen Brandanschlag auf eine Flüchtlingsunterkunft im baden-württembergischen Remchingen verübten und die momentanen Geschehnisse in Heidenau an eine ähnliche Pogromstimmung wie 92′ in Rostock-Lichtenhagen erinnern, kommt es auch im Rems-Murr-Kreis vermehrt zu rechten Übergriffen.
Mit den Worten „Ihr gehört alle vergast!“ und anderen rechten Parolen, beschimpften Neonazis Ende letzten Jahres MigrantInnen und den Gastwirt in einem griechischen Lokal in Backnang.
Erst vor kurzem wurde eine Moschee in Welzheim mit Hakenkreuzen und rechten Parolen besprüht- knapp 1 Monat später – am 24. August, ging die geplante Unterkunft für Flüchtlinge in der Welzheimer Straße 41 in Unterweissach in Flammen auf. Bereits im Jahre 2005 gab es einen faschistischen Brandanschlag auf dieses Gebäude. Zu dieser Zeit wurden die Räumlichkeiten bereits von geflüchteten Menschen bewohnt, die dem rassistischen Mordversuch nur durch Glück entgingen.
Im Zusammenspiel mit den bundesweiten Entwicklungen, dem deutlichen Ruck nach rechts und der immernoch vorhandenen Naziszene im Rems-Murr-Kreis, ist davon auszugehen, dass es sich auch in Unterweissach um einen rassistischen Brandanschlag handelt.
Dagegen müssen wir alle gemeinsam Stellung beziehen! Rassismus und rassistische Gewalttaten, die Menschen abwerten und ganz konkret deren Leben oder Unversehrtheit gefährden, sind entschieden zu bekämpfen!

Dazu ist es sehr wichtig, Geflüchteten einen herzlichen Empfang ohne Vorurteile zu bereiten! Es gibt viele positive Beispiele dafür, wie ein vertrauenvolles und nachbarschaftliches Verhältnis zwischen EinwohnerInnen und Flüchtlingen aufgebaut werden konnte.

Lassen sie uns daran anknüpfen und beteiligen Sie sich deshalb an der antirassistischen Kundgebung am Samstag, den 29. August um 11:00 Uhr Am Obstmarkt in Backnang.

Erteilen wir Rassismus und anderen Ideologien, die nach den Schwächsten der Gesellschaft treten, gemeinsam eine klare Absage!

Initiative Rems-Murr Nazifrei
Juze Backnang
Backnanger BürgerInnen

Treffpunkt für die gemeinsame Anreise aus Stuttgart:
Samstag, 29|09|2015, 10:00 Uhr, Hauptbahnhof (tief; Abgang zu den S-Bahnen)

Am 21. Juni alle auf die Straße – Keine Ruhe den rechten Hetzern!

150621vornAm Sonntag, den 21. Juni wollen die rechten Hetzer der „Demo für Alle“ wieder nach Stuttgart kommen. Christliche Fundamentalisten, homophobe und offen rechte Organisationen, Parteien, Gruppen und Einzelpersonen tun sich dabei zusammen und nehmen sich den geplanten neuen Bildungsplan zum Anlass, gegen eine vielfältige und offene Gesellschaft zu hetzen und fordern die erkämpften Rechte von Minderheiten wieder einzuschränken.

Dass rechte, rückwärtsgewandte Inhalte auf Stuttgarts Straßen getragen werden, dürfen wir uns nicht länger gefallen lassen. Ähnlich wie bei der rassistischen Pegida-Bewegung, welche durch über 4000 GegendemonstrantInnen massiv eingeschränkt werden konnte, müssen wir uns auch dieser Bewegung entschlossen entgegenstellen.

Kommt alle zur antifaschistischen Kundgebung am 21. Juni um 12:30 Uhr auf den Stuttgarter Schlossplatz und setzt mit uns ein kraftvolles Zeichen.

Solidarisch stellen wir uns den Rechten entgegen; egal ob Blockieren ihrer Aufmarschstrecke, das Infiltrieren und Stören von Innen, oder andere Aktionsformen – machen wir ihnen den Tag in Stuttgart so unbequem wie möglich.

Nein zu Pegida heißt auch Nein zur „Demo für Alle“ – Keine Ruhe den rechten Hetzern!
21. Juni – 12:30 Uhr, Schlossplatz

Weitere Informationen unter:
Rechtsruck stoppen!

Und Werbung machen hiermit!

Keinen Meter: Bericht zur Prozessbeobachtung

IMG_0869 Am Dienstag, den 14. April 2015, fand vor dem Stuttgarter Landgericht ein Berufungsprozess gegen eine Antifaschistin statt, welche am 25.05.2013 in Karlsruhe die Faschisten daran gehinderte hatte, durch die Innenstadt zu marschieren. Die Polizei ging an diesem Tag brutal gegen DemonstrantInnen vor und nahm viele Verletzte durch den Einsatz von Schlagstöcken und Pfefferspray in Kauf. Es ist eine bekannte Methode von ihrem eigenen aggressivem Verhalten abzulenken indem sie versucht, antifaschistischen Protest zu kriminalisieren und zu skandalisieren. So auch in diesem Fall. Für uns als Antifaschistisches Aktionsbündis Stuttgart und Region ist es legitim und notwendig sowohl  zu den antifaschistischen Protesten zu mobilisieren als auch im Nachgang unsere Solidarität praktisch werden zu lassen. Denn selbst wenn es nur einige trifft, wissen wir doch sind alle gemeint.

Solikundgebung vor Prozessbeginn.
Bereits um 8:30 Uhr sammelten sich die ersten AntifaschistInnen und nahmen an einer spontanen Solikundgebung für die angeklagte Antifaschistin teil. Mit einer Rede wurde nochmals auf die Notwendigkeit von antifaschistischem Engagement eingegangen. Kurz vor Prozessbeginn steigerte sich die Anzahl der antifaschistischen ProzessbegleiterInnen auf über 20. Anders als sonst gewohnt, gab es keinerlei Vorkontrollen und Durchsuchungen.

10 Minuten Prozess
Der Prozess verlief wesentlich schneller als vermutet. Bereits nach 10 Minuten war alles vorbei. Nachdem das erstinstanzliche Urteil verlesen wurde, zogen sowohl die Staatsanwaltschaft als auch die Angeklagte ihre Berufungsanträge zurück und das erstinstanzliche Urteil von 90 Tagesätzen à 10 Euro wurde rechtskräftig.

weitere Infos zum Verfahren:

Aufruf Prozessbeobachtung Berufungsverhandlung
Bericht Prozess Amtsgericht Stuttgart

Bericht über den Prozessauftakt gegen die Autonomen Nationalisten Göppingen in Stuttgart

p1150018Am 15 Januar war der Prozessauftakt gegen die Autonomen Nationalisten Göppingen (ANGP) im 129er-Verfahren vor der Staatsschutzkammer des Oberlandesgerichts. Angeklagt sind Manuel Maier, Stefan Hinrichs, Manuel Ganser und Daniel Reusch wegen Mitgliedschaft einer kriminellen Vereinigung. Gegen ca. 16 weitere Nazis wird in diesem Zusammenhang noch gesondert ermittelt.

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#STOPEGIDA-Kundgebung

so ballertsHeute war eine großartige Kundgebung der Kampagne „#STOPEGIDA – Kein Rassismus in Stuttgart!“ mit über 600 Leuten auf dem Schlossplatz! Wir haben ein klares Zeichen gesetzt, gegen Rassismus und Rechtspopulismus.
Super, dass wir so viele waren!

Einen Bericht wird die Kampage auf der Homepage stopegida.tk noch veröffentlichen. Deshalb posten wir hier nur noch unsere Sicht auf das Thema – unsere Rede findet ihr hier: Weiterlesen