Keine Ruhe der AfD! Busfahrt aus Stuttgart zu den Protesten in Augsburg

Gestern Köln, heute Augsburg: Die rechtspopulistische Partei „Alternative für Deutschland“ hält dieses Jahr ihren Bundesparteitag in Augsburg ab. Ein ganzes Wochenende lang, nämlich vom 30. Juni bis zum 01. Juli, kommen etwa 600 Delegierte der „AfD“ zusammen, um sich zu vernetzen und Strategien für die Zukunft zu entwickeln.

Für uns ist klar: Die Zukunftsvisionen der Rechten teilen wir nicht! Im Gegenteil. Der Vorstellung einer Welt geprägt von Rassismus, Sexismus, Homophobie und verschärften Ausbeutungsverhältnis und denen die eine solche Vision vertreten sagen wir den Kampf an. In Stuttgart, in Augsburg und anderswo!

Aus Stuttgart fährt ein Bus zu den Protesten nach Augsburg. Tickets gibt es im Linken Zentrum Lilo Herrmann. Kommt alle mit, denn gemeinsam sind wir stärker!

 

…man muss den rollenden Schneeball zertreten, die Lawine hält keiner mehr auf!

  Erich Kästner

>> Antifaschistischer Aufruf aus Süddeutschland:

https://www.antifa-stuttgart.org/2018/05/afd-parteitag-in-augsburg-keine-ruhe-den-rechten-hetzern/

>> Lokales Bündnis in Ausgburg:

https://noafdaugsburg.blackblogs.org/

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Am 1. Mai auf die Straße… Kapitalismus abschaffen!

übernommen von antifa-stuttgart.org:

Antifaschismus – das heißt für uns in erster Linie Abwehrkampf. Wir kämpfen, damit Reaktionäre und Faschisten nicht ungehindert ihre Hetze verbreiten und ihre Vorstellungen durchsetzen können. Dass der fruchtbare Boden, den die rechten Demagogen da beackern Kapitalismus heißt, das wissen wir wohl. Darum stellen wir diesen Zusammenhang immer auch in unserer politischen Arbeit heraus.

Aber allein damit werden wir weder den Kampf gegen die Rechten noch die Revolution gewinnen. Um als revolutionäre Linke erfolgreich sein zu können, müssen wir Antworten auf viele Fragen formulieren und die unterschiedlichsten Kämpfe führen und organisieren. Auch um den reaktionären und faschistischen Hetzer langfristig das Wasser abgraben zu können, müssen wir andere Alternativen formulieren können. Die Schwäche der Linken ist eben auch eine Stärke der Rechten.

Darum gilt am ersten Mai genauso wie sonst auch: Unsere Seite aufbauen! Auf die Straße gegen Rechtsruck, Kriege und Kapitalismus!

Antikapitalistischer Block auf der DGB-Demo | 09:30 Uhr | Marienplatz

Revolutionäre Demo | 11:30 Uhr | Schlossplatz

Internationalistisches Straßenfest | ab 14:00 Uhr | Linkes Zentrum Lilo Herrmann

1.-Mai-Initiative | Aufruf | Infoposts: #1 #2 | Videos: #1 #2

Zusammenstehen gegen Repression!

Vor mehr als einem Jahr hat die selbsternannte Alternative für Deutschland (AfD) in der Stuttgarter Messe ihren Bundesprogrammparteitag abgehalten. Programmtisch hatte sich die Partei damals klar positioniert: Rechte Hetze gegen Geflüchtete und andere Minderheiten sowie massive Angriffe auf die sozialen Sicherungssysteme waren dominierende Themen in den Debatten der Rechtspopulisten.

Vor der Messe und später auch in der Innenstadt demonstrierten mehrere tausend Menschen gegen die Zusammenkunft der Menschenfeinde. Einige, die damals am Widerstand beteiligt waren, stehen jetzt vor Gericht. Die antifaschistische Kampagne „Entschlossen & solidarisch“ greift die Repression gegen die AntifaschistInnen auf, setzt sie in den Kontext des gesellschaftlichen Rechtsrucks und organisiert praktische Solidarität. Aktuelle Prozesstermine und Hintergründe zu den Protesten findet ihr auf der Kampagnenhomepage.

„Demo für Alle“ – Nicht ohne unseren Protest!

PlakatSie nennen sich selbst „Bildungsplangegner“ und sind doch gewöhnliche Reaktionäre – Menschen mit einem Gesellschaftsbild von vor 200 Jahren, christliche Fundis, Schwulenhasser, Rechtspopulisten und Nazis. Bereits zum achten Mal wollen sie am 11. Oktober 2015 durch die Stuttgarter Innenstadt ziehen. Ihren Marsch nennen sie fälschlicherweise „Demo für Alle“ denn mit Vielfalt hat das Spektakel wenig zu tun. Die Teilnehmenden marschieren schließlich für die Abschaffung des Rechts auf sexuelle Selbstbestimmung und befürworten die Ungleichwertigkeit der Geschlechter.

<--break->Der ursprüngliche Anlass der rechten Demos, ein neuer Bildungsplan für die Schulen in Baden-Württemberg in dem neben der klassischen Ehe auch andere Lebensformen thematisiert werden sollen, spielt längst keine Rolle mehr. Die selbsternannte „Demo für Alle“ ist Teil eines bundesweiten Rechtsrucks. Ist es im Osten der Republik die rassistische Hetze von Pegida und Co gegen Geflüchtete, so darf man in der Stuttgarter Innenstadt unter wohlwollender Zustimmung eines Bischofs und mehrerer CDU-Bundestagsabgeordneter Homosexualität wieder als Krankheit bezeichnen.

Auch bei dem bereits achten Marsch regt sich Widerstand gegen die rechten Umtriebe. Bereits mehr als drei dutzend Organisationen, Parteien, Kulturschaffende und politische Initiativen haben sich im Ein (r)echtes Problem!-Bündnis zusammengefunden und rufen zu vielfältigem Widerstand und zivilem Ungehorsam gegen die selbsternannte „Demo für Alle“ auf. Ein ausführlicher Bündnisaufruf und aktuelle Infos findet ihr hier. Weiterlesen

Rechte Kundgebung nach wie vor abgesagt – Pegida springt auf Geisterzug auf

infidel_flyer homepageDie für Samstag geplante rechte Kundgebung von „Infidels Deutschland“ wurde am 17. August beim Ordnungsamt abgesagt und ist nach wie vor nicht wieder angemeldet. Dennoch mobilisiert Pegida Stuttgart und Pegida BW auf ihren Facebook-Seiten zur Teilnahme an der Veranstaltung und rufen dazu auf sich an der Kundgebung zu beteiligen. Es ist davon auszugehen, dass sich deshalb am kleinen Schloßplatz einige Pegida Anhänger einfinden, welche auf den Geisterzug von Pegida aufspringen.

Haltet euch deshalb an dem Tag bereit – falls es kurzfristig doch zu Aktionen kommen wird, werden wir dies öffentlich machen und entsprechenden Gegenprotest organisieren.

…Nicht lange Fackeln! Faschistische Umtriebe in Pforzheim bekämpfen! – Allgemeiner Infopost No.1

Es gibt ein Naziproblem – 365 Tage im Jahr
Die Stadt Pforzheim und die Region ist seit Jahren ein Sammelbecken für Nazis. Neben der jährlich stattfindenden Nazifackelmahnwache auf dem Wartberg ist  die faschistische Szene auch im Alltag präsent. Neben der Gründung eines Ablegers der faschistischen Partei „DIE RECHTE“ und deren Aktivitäten, die Umtriebe des faschistischen „Freundeskreis ein Herz für Deutschland“ sind beispielsweise die gewalttätigen Übergriffe von Nazis auf Andersdenkende in den vergangenen Monaten mehr als nur ein Grund auch abseits des 23. Februars aktiv zu werden.

Kraftvolle antifaschistische Demonstration in Pforzheim geplant
Am 13.12.2014 wollen wir ab 15:00 Uhr mit Euch eine antifaschistische Demonstration durchführen. Unter dem Motto „Nicht lange Fackeln! – Faschistische Umtriebe in Pforzheim bekämpfen!“ werden wir einmal um die Innenstadt und dann zusammen in die Nordstadt ziehen. Verschiedene Städte haben bereits jetzt eine organisierte Anreise angekündigt. Die Demonstration bildet so einen Auftakt zu verschiedenen antifaschistischen Aktivitäten, die in den Protesten gegen die faschistische Fackelmahnwache am 23.02.2015 gipfeln.

Wer ist eigentlich …
Wer sich mit der Pforzheimer Naziszene etwas genauer auseinandersetzen will, ist bereits jetzt zu den Infoveranstaltungen in Stuttgart und Pforzheim eingeladen. Bei diesen Veranstaltungen wird noch einmal genauer beleuchtet werden, welche rechten Akteure hier aktiv sind und wie sie sich vernetzen. Bei den Infoveranstaltungen soll es aber auch über die politischen Rahmenbedingungen, welche in Pforzheim vorherrschen, ein Überblick gegeben werden.

Seit dabei!
Ihr wollt den Aufruf zur Demonstration am 13.12. unterstützen, Mobilisierungsmaterial haben oder uns eine weitere organisierte Anreise mitteilen? Dann meldet euch bei uns: nichtlangefackeln@riseup.net

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weitere Infos unter: nichtlangefackeln.tk

Aktuelle Infos zur AfD-Kundgebung am 20. Mai

(un)lucky Luke vorneAm kommenden Dienstag, den 20. Mai 2014, will die AfD in der Stuttgarter Innenstadt eine Wahlkampfveranstaltung abhalten. Auf der Kundgebung soll unter anderem der AfD-Parteichef Bernd Lucke sprechen.

Bereits seit einiger Zeit rufen wir gemeinsam mit anderen antifaschistischen Kräften zu Protesten gegen die rechtspopulistische Veranstaltung auf. Mittlerweile ist klar, dass aufgrund einer SPD-Wahlkampfveranstaltung auf dem Schlossplatz, die AfD-Kundgebung auf den Schillerplatz verlegt wurde. Aktuell bemühen wir uns um weitere Anmeldungen in der Nähe als Anlaufpunkte für Protest, aktuell ist jedoch nicht klar, ob und wenn ja, wo noch Kundgebungen genehmigt werden.

Aus diesem Grund bleibt der Treffpunkt für die Gegenaktivitäten weiterhin gleich; wir treffen uns für gemeinsame Protestaktionen um 17 Uhr vor dem IG Metall-Haus in der Theodor-Heuss-Straße 2.

Kein Platz für rechte Hetze! Spuck‘ Lucke in die Suppe!

Nummer des Ermittlungsausschusses: 0152 / 05372805 (ab 16.30 Uhr erreichbar)