Immer wieder Gültstein- Immer wieder Kronawirt

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Wieder einmal versucht die selbsternannte „Alternative für Deutschland“ durch eine Veranstaltung den Teilort Gültstein zum Schauplatz ihrer rechten Hetze zu machen.

Wieder wird deutlich, dass es dem Ortsverband Herrenberg dabei nicht nur um einen Dialog mit Bürgern vor Ort geht, sondern vor allem um eine Vernetzung radikaler Rechter in der Region. Bereits bei der letzten Veranstaltung im Gasthaus „Zom Kronawirt“ waren neben hochkarätigen AfD-Abgeordneten auch bekennende Faschisten vor Ort.

Die AfD steht wie kaum einen andere Partei für reaktionäre, rassistische und sexistische Politik. Entgegen ihren Behauptungen sind sie zudem nicht die Partei der „kleinen Leute“. Mit Steuererleichterungen für Reiche, Abbau von Sozialleistungen und ArbeiterInnen-feindliche Positionen setzen sie sich klar für diejenigen ein, die sowieso schon genug besitzen.

Der AfD geht es ganz bewusst darum, Menschen gegeneinander auszuspielen und zu spalten. So richtet sich die Veranstaltung am 6. November unter dem Thema „Stoppt die Seebrücke“ vor allem gegen MigrantInnen und Geflüchtete. Sie schiebt auf diese Minderheit die Ursache für soziale Missstände und vertuscht ihre eigentliche Intention; die lohnabhängige Klasse zu spalten.

Egal ob Alice Weidel, Markus Frohnmeier, Dirk Spaniel oder auch Carola Wolle; die AfD ist und bleibt keine Alternative.

Es liegt an uns allen, den Faschisten und den Rechten Widerstand entgegen zu bringen, auch wenn das manchmal bedeutet monatlich bei kaltem Wetter in Gültstein zu protestieren.

Kommt mit uns gemeinsam am Mittwoch, den 6. November um 18.00 Uhr nach Gültstein. Treten wird den Rechten gemeinsam entgegen und zeigen wir, dass die AfD-Veranstaltung im Kronawirt nicht ohne antifaschistischen Protest ablaufen kann.

Antifaschistische Aktion Herrenberg, Offenes Treffen gegen Faschismus und Rassismus Tübingen, Antifaschistisches Aktionsbündnis Stuttgart und Region

Unser Treffpunkt für eine gemeinsame Anreise zu den Protesten ist am Mittwoch, den 6. November um 16.45 Uhr am Hauptbahnhof (Le Crobag).

Kein Platz für rechte Hetze!

Stuttgarter Antifas in Rottenburg vor Gericht

>> Prozessbeginn: 04.11.2019 | 8 Uhr | Amtsgericht Rottenburg | Obere Gasse 44 (Vorkontrollen!)

>> Anreise aus Stuttgart: Treffpunkt 6:30 Uhr | Linkes Zentrum Lilo Herrmann, Stuttgart

Eine längere Vorgeschichte: Im April 2017 attackierten Faschisten der Nazipartei „Der Dritte Weg“ einen antifaschistischen Infostand in Rottenburg. Im Nachgang ermittelten Polizei und Staatsanwaltschaft schnell aber nur noch gegen zwei Antifas aus Villingen-Schwenningen, die sich erfolgreich verteidigten. Ihre Wohnung wurde durchsucht, das Gericht verurteilte sie im Juli 2018 zu hohen Geldstrafen und die Faschisten erhielten staatlicherseits keine Sanktionen. Die Nazis wurden als Zeugen und „Opfer“ behandelt. Einer der Faschisten des „Dritten Wegs“ verließ im Juli 2018 das Gericht nach seiner Zeugenaussage. Auf dem Nachhauseweg wurde er angegriffen. Zwei Antifaschisten aus Stuttgart wird nun vorgeworfen, diesen Angriff verübt zu haben. Weiterlesen

Gegen den Spuk der AfD – Für eine Welt ohne Rechte Hetze

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An diesem Donnerstag möchte die selbsternannte „Alternative für Deutschland“ in Stuttgart-Rot einen Bürgerdialog abhalten. Die angebliche Informationsveranstaltung soll unter dem Motto „Umweltschutz & Arbeitsplatz – Zukunft der Automobilindustrie“ laufen. Was sie als Austausch über die Zukunft der Arbeitsplätze ausgeben, dient eigentlich dem Verbreiten ihrer Hetze unter den Werktätigen. Dabei will sich die hochkarätige „AfD-Prominenz“ als angebliche Verteidiger der ArbeiterInnenrechte geben. Wenn man sich die Referenten jedoch genauer anschaut ist nicht schwer zu erkennen, dass es bei der Veranstaltung eben nicht um die Verbesserung von Arbeitsrechten gehen soll. Denn die geladenen Referenten widersprechen allem was der werktätigen Bevölkerung nutzt!

Dr. Dirk Spaniel beispielsweise kommt aus einer ehemaligen Leitposition bei Daimler, Corinna Miazga war Vertragsprüferin in der Automobilindustrie und Jürgen Braun ist der ehemalige Leiter von dutzenden Fernsehredaktionen. Alle sind Mitglieder des Bundestages, alle kommen aus ehemaligen Führungspositionen und alle haben ein stark rechtes Gedankengut.

Doch auch die Scheingewerkschaft „Zentrum Automobil“ lässt sich solche Veranstaltungen nicht entgehen. Erst vor kurzem hat diese mit der AfD, und unter anderem Dirk Spaniel, in Herrenberg eine Veranstaltung abgehalten. So ist es auch dieses Mal nicht unwahrscheinlich, dass sie aufkreuzen, um ihre Propaganda zu verbreiten. Zentrum selbst versucht mit reaktionärem Gedankengut die ArbeiterInnen zu spalten und eine Vernetzung dieser untereinander zu verhindern. Dadurch wiederum soll es ihnen so schwer wie möglich gemacht werden, für ihre Rechte einzustehen und sich real gewerkschaftlich zu organisieren.

So eine Veranstaltung können und werden wir nicht tolerieren!

Rechte Hetze, egal unter welchem Deckmantel sie auch verbreitet wird, hat weder in S-Rot noch sonst wo etwas zu suchen. Deswegen kommt alle am 31. Oktober um 17 Uhr zur Haltestelle Schozacher Straße und beteiligt euch an den Protesten. Lasst uns gemeinsam für eine solidarische Gesellschaft einstehen!

Solidarität statt Hetze- AfD raus aus Ludwigsburg!

ludwigsburgHeute Abend will die AfD in Ludwigsburg unter dem Motto „Sicherheit, Werte und Wohlstand für Deutschland!“ eine Veranstaltung abhalten. Geladen sind die drei Bundestagsabgeordneten Alice Weidel, Martin Hess und Volker Münz.
Aber auch in Lubu gilt: Kein Raum für rechte Hetze!
>> Treffpunkt ist um 17:10 Uhr am Hauptbahnhof Stuttgart (Le Crobag)

 

Rechten Terror stoppen! Kundgebung in Stuttgart

Bei einem Angriff in Halle hat ein Rechter zwei Menschen getötet hat und versuchte, die Feierlichkeiten in der dortigen Synagoge zu stürmen. In ganz Deutschland gibt es nun Solidaritätsaktionen.
Auch hier in Stuttgart organisieren wir am Donnerstag gemeinsam mit dem Bündnis Stuttgart gegen Rechts eine Kundgebung. Sie wird unter dem Motto „Rechten Terror stoppen!“ ab 18 Uhr am Rotebühlplatz stattfinden.
Uns ist schon lange klar, dass es rechte Strukturen und Netzwerke in Deutschland gibt, die über Waffen verfügen, von staatlichen Institutionen unterstützt und gedeckt werden und nicht vor Morden zurückschrecken. Der heutige Angriff stellt jedoch eine neue Qualität dar und schockiert uns, weil er ganz deutlich zeigt, wie weit Rechte gehen für ihre Überzeugung.
Das nehmen wir nicht länger hin und gehen daher auf die Straße um unsere Solidarität mit den Betroffenen zu zeigen. Und auch um klarzustellen, dass solche vermeintliche „Einzeltaten“ ihre Vorgeschichte und Hintergründe haben und Ausdruck des Rechtsrucks sind, den es auf verschiedenen Ebenen zu bekämpfen gilt!
„Rechten Terror stoppen!“
>> Donnerstag, den 10. Oktober 2019 um 18:00 Uhr am Rotebühlplatz

9.10: AfD raus aus Herrenberg

In der Gaststätte „Zum Konawirt“ finden immer wieder AfD-Veranstaltungen mit hochrangigen AfD-Vertretern statt. Die nächste soll am 9. Oktober stattfinden mit Oliver Hilburger (Zentrum Automobil), Hans Peter Strauch (Verkehrspolitischer Sprecher der AfD in BaWü, war bei rechten Demos in Chemnitz) MdL und Dirk Spaniel MdB vom extrem rechten „Flügel“ der AfD.

Die drei wollen, wie auch schon bei den Protesten gegen das Dieselverbot in Stuttgart, Lügen über die Mobilitätswende verbreiten und die Angst der Leute schüren und für sich nutzen.

Das lassen wir nicht zu – auch wenn die AfD sich in ländlichere Gebiete, sei es Plattenhardt oder Gültstein, zurückzieht – es gibt kein ruhiges Hinterland!

Sagt es weiter, kommt zu den Protesten und lasst uns gemeinsam zeigen, dass es keinen Raum für rechte Hetze gibt!

Treffpunkte für die Anreise nach Gültstein:
16.50h – Waiblingen Bahnhof (Gleis 1)
17.15h – Hauptbahnhof Stuttgart (Le Crobag)
17.20h – Tübingen Hauptbahnhof
18.00h – Herrenberg (Gleis 102)

Rechtsruck stoppen! Gegen alte und neue Polizeigesetze!

Baden-Württemberg hat bereits jetzt eines der schärfsten Polizeigesetze der Bundesrepublik. Noch vor Bayern hatte die grün-schwarze Landesregierung 2017 die Befugnisse der Polizei massiv erweitert. Anders als später in anderen Bundesländern ist die Verschärfung in Baden-Württemberg damals kaum auf nennenswerten Widerstand gestoßen.

Knapp anderthalb Jahre vor der nächsten Landtagswahl planen Grüne und CDU im Koalitionshinterzimmer jetzt die Verschärfung der Verschärfung: Weiterlesen