„Antifaschismus bleibt notwendig?“ – Info-Veranstaltung

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Nach sechs Monaten Prozess gegen die beiden Antifas Jo und Dy ging das sog. „Wasen-Verfahren“ Mitte Oktober 2021 zu Ende. Beide wurden vor dem Landgericht zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.

Als Solidaritätskampagne begleiteten wir den gesamten Verfahrenskomplex bereits seit den ersten Hausdurchsuchungen 2020 und versuchten Solidarität zu organisieren. Zum ersten Prozess gegen Jo und Dy, der im April 2021 startete, gestalteten wir eine solidarische Begleitung.

Mit dem Urteil ist das Verfahren und eine erste intensive Phase der Solidaritätskampagne zu Ende.

Nichts desto trotz, sitzt Dy weiterhin in U-Haft, stehen weitere Prozesse gegen andere Beschuldigte an und auch die Revision im Prozess gegen Jo und Dy erwartet uns. Mit der Veranstaltung wollen wir zu diesem Zeitpunkt folgende Fragen aufstellen: Weiterlesen

…nicht lange Fackeln! – Gemeinsame Anreise zu den Protesten in Pforzheim

2022-02-23_Pforzheim AnfahrtAuch dieses Jahr müssen wir davon ausgehen, dass der faschistische „Freundeskreis ein Herz für Deutschland“ am 23. Februar wieder eine Fackelmahnwache bezüglich der Bombardierung Pforzheims auf dem Pforzheimer Wartberg machen will.

Die überregionale Kampagne „…nicht lange fackeln!“ ruft auch in diesem Jahr wieder zu Protesten gegen die Mahnwache auf. Diesem Aufruf werden wir gerne folgen und reisen gemeinsam aus Stuttgart mit dem Zug an. Dazu treffen wir uns am 23.02.2022 um 17:15 am Hauptbahnhof auf Gleis 1 und fahren dann gemeinsam nach Pforzheim.

Eindrücke und Berichte der letzten Jahre könnt ihr auf https://nichtlangefackeln.wordpress.com/ nachlesen. Den Aufruf für die Proteste in diesem Jahr haben wir euch hier gespiegelt:

Seit bald 28 Jahren hält der extrem rechte Verein „Freundeskreis ein Herz für Deutschland“ am 23.02. eine Fackelmahnwache auf dem Wartberg ab. Anlass ist die Bombardierung Pforzheims am 23. Februar 1945.

Der 1989 gegründete rechtsradikal-völkische Verein „Freundeskreis ein Herz für Deutschland e. V.“ (FHD) strebt eine Vereinigung aller rechten Parteien an, um, nach Aussagen führender Mitglieder, auf der Basis dieser Einigung die Beseitigung des demokratischen Rechtsstaats voranzutreiben. Auch wenn der „FHD“ in den letzten Jahren an Bedeutung verloren hat, gilt es weiterhin wachsam zu bleiben und dessen faschistische Aktivitäten nach Möglichkeit zu unterbinden.

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