Jetzt am Samstag: AfD-Demo in Stuttgart verhindern!

Am Samstag, den 8. Dezember 2018, will die AfD in Stuttgart eine Demo gegen den „Migrationspakt“ machen. Stefan Räpple, AfD-Landtagsabgeordneter aus Freiburg und einer der extrem rechten Hardliner der Partei, ruft im Internet zur Demo auf. Räpple macht keinen Hehl daraus, dass er an den rassistischen Pogromen von Chemnitz im Sommer diesen Jahres teilnahm.

Er und seine Partei sind ein durch und durch reaktionärer, rassistischer und sexistischer Haufen. Ihr politisches Programm ist nicht im Interesse der Mehrheit der Bevölkerung. Im Gegenteil. Der AfD geht es ganz bewusst darum, Menschen gegeneinander auszuspielen und aufzuhetzen. Das werden wir nicht zulassen: Wir verhindern gemeinsam und mit allen notwendigen Mitteln, dass Nazis und Rassisten ungestört ihre Hetze verbreiten können!

Kommt mit uns am Samstag auf die Straße:
Alle zusammen gegen den Faschismus! Für eine solidarische Zukunft!

Bündniskundgebung: 12.30 Uhr Rotebühlplatz / Stadtmitte
Danach: Proteste gegen die AfD-Kundgebung am Kronprinzplatz

Plakate und Flyer zum Selbstdruck:

Plakate: https://aabstgt.files.wordpress.com/2018/12/812_plakat_print_at_home.pdf

Flyer: https://aabstgt.files.wordpress.com/2018/12/812_flyer_print_at_home.pdf


Zuganreisen aus anderen Städten:

Ludwigsburg: 11.50h, HBF Gleis 3

Tübingen: 11h, HBF

Villingen-Schwenningen: 10.45h, VS-Schwenningen Bf


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Die für Samstag geplante AfD-Demo ist nicht der erste rechte Marsch in Stuttgart. Bereits in den vergangenen Jahren versuchten beispielsweise „Pegida“ oder die „Junge Alternative“ in Stuttgart einen Fuß auf den Boden zu bekommen. Dass das nicht gelungen ist, lag ganz unmittelbar am vielschichtigen Protest vieler Menschen.
Eine unrühmliche Rolle spielte in beiden Fällen die SSB – Stuttgarter Straßenbahnen AG. Wurden die Pegida-Nazis noch von SSB-Bussen aus der Innenstadt transportiert, stellte die SSB der JA in diesem Jahr sogar eine eigene U-Bahn zur Verfügung.
Was erwartet uns morgen? Vielleicht ein „X-AfD“? Das Handeln der SSB-Führung zu Gunsten einer gewerkschaftsfeindlichen Partei ist hier sicherlich nicht im Sinne und im Interesse ihrer Beschäftigten und aller anderen die auf den ÖPNV angewiesen sind.

Wir richten uns an alle SSB-Beschäftigten: Lasst euch nicht zu Chauffeuren rechter Hetzer machen!
Sagt nein zu Rassismus und Spaltung!                      – Stuttgart gegen Rechts