Faschistische Kundgebung in Göppingen

dritterweggpjuni2016Am 1. Juli 2016 in der Mittagszeit hat die faschistische Kleinpartei ,,Der Dritte Weg“ versucht in Göppingen ungestört einen Infotisch abzuhalten und Flyer mit ihrer Hetzpropaganda zu verteilen. Die 8 Faschisten waren zum Teil altbekannte Nazis aus den Reihen der verbotenen „Autonomen Nationalisten Göppingen“ und Angereißte aus Villingen-Schwenningen und Reutlingen. Dem stellten sich mehrere antifaschistische AktivistInnen kurzfristig entschlossen entgegen. Nur durch das massive Polizeiaufgebot mit BFE und Hunden, war es dem „Dritten Weg“ möglich ihren Infotisch zeitweilig, begleitet mit Störungen, durchzuziehen.

Im Laufe des Tages kamen immer weitere AntifaschistInnen zu den Protesten, um diesen mit lautstarken Parolen zu unterstützen, was die Faschisten letztendlich zum Abbauen ihres Infostandes nötigte. Insgesamt kam es zu zwei vorübergehenden Ingewahrsamnahmen von Antifaschisten seitens der Reppressionsbehörden.

Letztlich wurde deutlich, dass die Faschisten hier in der Region nicht unbemerkt ihre Aktivitäten durchführen können, und entschlossener antifaschistischer Protest in der Region Einerseits effektiv und Andererseits notwendig ist.

Der dritte Weg ist eine faschistische Kleinpartei die mit ihrer meschenfeindlichen Propaganda versucht rechte und rassistische Inhalte zu verbreiten. Sie ist die Nachfolgepartei des inzwischen verbotenen „Freien Netz Süd“ und ist in Süddeutschland und Teilen Ostdeutschlands vernetzt. Immer wieder fallen sie durch Hetze gegen Geflüchtete, das Verteilen faschistischer Schmierblätter, z.B. in Villingen-Schwenningen, oder durch Kundgebungen auf, in denen sie ihre Hetze auf offener Straße zu bekunden versuchen, auf.

Ihre Versuche sich in Baden-Württemberg zu etablieren scheitern aktuell aber immer.

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