Bericht zur antifaschistischen Kundgebung in Rutesheim

Am 16. Januar 2016 versammelten sich rund 60 Menschen auf dem Marktplatz in Rutesheim (bei Leonberg), um an einer Kundgebung gegen rechte Gewalt und Rassismus teilzunehmen.Antifaschistische Kundgebung

Anlass für den spontanen Aufruf war ein zweifacher Hausbrand in der nahe gelegenen Pforzheimer Straße. Dabei handelte es sich um ein Haus, indem eine fünfköpfige Flüchtlingsfamilie lebte.

Zur Kundgebung kamen nicht nur Antifaschistinnen und Antifaschisten. Auch einige Rutesheimer Bürgerinnen und Bürger zeigten, dass es in Rutesheim kein Platz für rechte und rassistische Übergriffe gibt. So waren unter anderem VertreterInnen der örtlichen Schulen und der Kirche anwesend.
Das Haus brannte zum ersten Mal am 5. Januar und das zweite Mal – nur einige Tage später- am 11. Januar 2016.Auch wenn Polizei und Berichterstattung sich – mal wieder – nur zögerlich zu dem Ereignis äußern, ist mittlerweile klar, dass es sich um BrandstiftunAntifaschistische Kundgebungg handelte. Mit Blick auf die bereits aus vergangenen Jahren bekannte Neonazi-Szene in Leonberg und Umgebung, ist für uns und auch einige Rutesheimer BürgerInnen durchaus eine rechte und rassistische Motivation hinter der Tat erkennbar. Zumal in und um Rutesheim in letzter Zeit wieder vermehrt rechte Propaganda in Form von Aufklebern und Schmierereien auftaucht.

Wir vom Antifaschistischen Aktionsbündnis Stuttgart und Region, wollen und werden solchen Aktivitäten nicht tatenlos zuschauen. Vielmehr gilt es gerade in Zeiten eines gesellschaftlichen Rechtsrucks auf die Straße zu gehen und dem etwas entgegenzusetzen.

Dies gilt nicht nur für uns, sondern für alle, die Rassismus und rechte Hetze, nicht dulden wollen.

Wenn ihr also Fragen zu rechten Strukturen oder vermehrt rechte Hetze beobachtet habt, meldet euch bei uns unter: aabs.mail@gmx.de

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