Infopost: Gegen Gefährliche Allianzen

ÜbersichtsbildWas ist eigentlich los?

Am Samstag, den 05.04.2014, planen bereits zum dritten Mal extrem christliche, homophobe und offen rechte Organisationen (Politically Incorrect, Alternative für Deutschland, Initiative Familienschutz, Initiative Schützt unsere Kinder u.a.) eine Kundgebung mit anschließender Demonstration durch die Stuttgarter Innenstadt. Eine solch gefährliche Allianz wollen und werden wir auch dieses Mal nicht ungestört durch die Stuttgarter Innenstadt ziehen lassen. Im folgenden werden wir über den Stand der Gegenaktivitäten informieren und laden euch ein, gemeinsam mit uns die Kundgebung der „Besorgten Eltern“ zu stören und deren „Demo für alle“ zu blockieren.

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Der Widerstand gegen Rechts ist notwendig, der Aufbau einer solidarischen Gesellschaft jenseits von Ausbeutung und Unterdrückung das Ziel.

1412_6_webWir dokumentieren die politische Erklärung des angeklagten Antifaschisten vom 28.03.2014:


Am 30. Juli 2012 flog eine Tränengasgranate in die NPD-Kundgebung an der Kronprinzenstraße in der Stuttgarter Innenstadt und sorgte für eine mehrminütige Unterbrechung der Naziveranstaltung. Ich will im folgenden versuchen, dem bisher im Verfahren Geäußerten etwas zu erwidern – einen anderen Blickwinkel einnehmen. Mein letztes Wort ist keine Verteidigungsrede, warum auch? Dem Angriff der bürgerlichen Justiz auf die fortschrittliche Linke begegnen wir nicht damit, sich auf ihre Argumentation einzulassen. Und dennoch ist es notwendig der Repression auch im Gerichtssaal unsere Positionen und unseren Widerstand entgegenzusetzen.


Zu Beginn noch einmal zurück zum 30. Juli 2012: Weiterlesen

Prozessbericht der antifaschistischen Prozessbegleitung am 28.03.2014

ProzessAm Freitag, den 28. März stand ein Antifaschist wegen vorsätzlicher gefährlicher Körperverletzung, Verstoßes gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz, Störens von Versammlungen und des Mitführens von Waffen auf Versammlungen vor dem Amtsgericht Stuttgart. Laut Anklage soll er im Sommer 2012 eine Tränengasgranate in eine NPD-Kundgebung geworfen haben. Er wurde zu sechs Monaten Gefängnis auf zwei Jahre Bewährung und einer Geldstrafe von 800 Euro zuzüglich der Gerichtskosten verurteilt. Weiterlesen