Prozessbegleitung erwünscht

Prozess_1902Am 25.05.2013 blockierten über 2000  Menschen einen Aufmarsch von Faschisten in der Karlsruher Innenstadt. Durch selbstbestimmtes und kämpferisches Agieren der Antifaschistinnen und Antifaschisten gelang es, den Naziaufmarsch zu verhindern. Auch in Karlsruhe ging die Polizei wieder einmal brutal gegen DemonstrantInnen vor. Mit dem Einsatz von Pfefferspray und Schlagstöcken nahm sie mehrere Verletzte billigend in Kauf. Doch nicht nur an dem Tag selbst, sondern auch im Nachgang wird versucht, den notwendigen antifaschistischen Prozess zu kriminalisieren, um ihn zukünftig einzudämmen.  Am 19.02.2014 findet nun ein Prozess statt, in dem einer Antifaschistin vorgeworfen wird, zwei behelmten Polizisten mit einer Fahnenstange auf den Kopf geschlagen zu haben und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte geleistet zu haben. Wir sagen Antifaschismus ist und bleibt legitim! Ohne den entschlossenen und kämpferischen Protest hätte der Naziaufmarsch nicht verhindert werden können.  Auf einen bürgerlichen Staat, welcher Faschisten schützt und Antifaschismus kriminalisiert, können und werden wir uns nicht verlassen. Wir, das Antifaschistische Aktionsbündnis Stuttgart und Region (AABS),  haben zu den Protesten am 25.05.2013 aufgerufen und wir rufen jetzt zur antifaschistischen Prozessbegleitung auf.

Getroffen hat es Eine! – Gemeint sind wir Alle!
Zeigt Euch solidarisch. Kommt am 19.02.2014 zur antifaschistischen Prozessbegleitung.

19.02.2014 | 08:30 Uhr | antifaschistische Prozessbegleitung | Amtsgericht Stuttgart, Saal 4

Advertisements