AfD-Veranstaltung in der Herrenberger Stadthalle gestört

Am vergangenen Samstag konnten wir gemeinsam mit über 100 Leuten wieder einmal deutlich machen, dass die AfD in Herrenberg unerwünscht ist.

Wie auch die vergangenen Protesten gegen die AfD in Herrenberg und Gültstein wurden auch diese gemeinsam von der Antifa Herrenberg, dem OTFR aus Tübingen und dem AABS aus Stuttgart organisiert.

Unter einem Pavillon hatten wir einen Infotisch aufgebaut, auf dem unterschiedlichste linke antifaschistischen Zeitungen und Zeitschriften, aber auch Sticker und Buttons Auslagen. Das Infomaterial fand großen Zuspruch und so konnten wir zur antifaschistischen Weiterbildung ein kleines Stück beitragen.

Als gleich zu Beginn der Kundgebung eine große antifaschistische Gruppe vom Bahnhof kommend direkt und entschlossen auf den von Absperrgittern geschützten Eingang der Stadthalle zulief, schubsten die Cops, die abermals mit einem riesigen Aufgebot den sogenannten Bürgerdialog der AfD schützten, die Antifaschist*innen bis weit hinter den Bereich, der vom Ordnungsamt genehmigt worden war.
Das rabiate Vorgehen der Cops, und damit das Behindern unseres legitimen antifaschistischen Protestes, zeigt uns wieder einmal, dass im Kampf gegen Rechts auf die staatlichen Behörden kein
Verlass ist. Das wurde uns im Laufe des Abends immer wieder deutlich bestätigt, als Cops damit anfingen an der 30 Meter entfernten Straße alle PassantInnen anzusprechen, ob diese denn zur AfD Veranstaltung wollen würden und wenn ja sie ein sicheres Geleit nach Innen ermöglicht bekämen. Weiterlesen

Gegen den AfD-Bürgerdialog in Herrenberg

Am Samstag, den 26.09.2020 fahren wir gemeinsam zu den Protesten gegen den vermeintlichen Bürgerdialog der AfD in Herrenberg. Nachdem Weisel und Frohnmaier vergangene Woche hier in Stuttgart Gegenwind erfahren haben, wollen sie nun die Herrenberger Stadthalle heimsuchen – aber nicht ohne unseren Protest! Kommt um 15.50 Uhr zum Treffpunkt in der Klettpassage (Hbf) an den S-Bahn-Abgang. Lasst uns zeigen, dass wir der AfD keinen öffentlichen Raum überlassen, egal ob Weilimdorf, Stuttgart oder Herrenberg!

Aufruf aus Herrenberg: Am kommenden Samstag müssen wir wieder einmal unserer antifaschistischen Verpflichtung nachkommen und einen Bürger*Innendialog der AfD in Herrenberg so gut es geht stören. Offensichtlich haben die Faschos immer noch nicht gelernt, dass es für sie in Herrenberg nichts zu holen gibt. Veranstaltungsort ist wieder die Stadthalle die für bis zu 800 Personen Platz bietet, bei der letzten AfD Versammlung aber nur von ca. 20 Faschist*Innen genutzt wurde. Vielleicht schaffen sie es am kommenden Samstag mit Alice Weidel als Zugpferd etwas mehr Menschen anzulocken, die müssen aber auch erst einmal an uns vorbei kommen. Weiterlesen

Ihre Freiheit ist eine Lüge!

Am 4. Oktober wird es eine Anfahrt aus Stuttgart nach Konstanz geben um den Rechten, Verschwörungsanhängern und „Querdenkern“ den Tag zu vermiesen – sie wollen nach Berlin in Konstanz ihre Vorstellung von Freiheit um den sogenannten „Tag der deutschen Einheit“ feiern – doch mit Freiheit für alle und ein besseres Leben haben ihre Vorstellungen und Ziele nichts gemein. Gemein machen sich alle mit rechter Hetze, die an diesem Tag unter dem Label „Querdenken“ auf die Straße gehen. Deshalb werden wir an den Bodensee fahren und die antifaschistischen Proteste vor Ort unterstützen! Haltet euch den Tag frei und holt euch beim kommenden AABS-Treffen am 1. Oktober um 19 Uhr im Linken Zentrum Lilo Herrmann mehr Infos dazu.

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Proteste gegen AfD-Veranstaltung im und rund um das Stuttgarter Rathaus

So sehr die Stadtverwaltung am Freitag (18.9.2020) bemüht war der AfD im Stuttgarter Rathaus den roten Teppich auszurollen – so schwungvoll zogen die antifaschistischen Proteste ihr diesen Teppich unter den Füßen weg. Mehr als 250 Menschen beteiligten sich an den vielfältigen Protesten gegen die Saalveranstaltung mit Alice Weidel und Markus Frohnmaier. Die meisten GegendemonstrantInnen kamen zu einer gemeinsamen Kundgebung des Bündnisses „Stuttgart gegen Rechts“ und beteiligten sich im Anschluss an spontanen Demonstrationen und Blockadeversuchen rund um das Rathaus. Einigen AktivistInnen gelang es im Gebäude die Saaltüre zum AfD-Veranstaltungsraum mit einer Sitzblockade knapp 45 Minuten zu verschließen. Weiterlesen

Der übliche Ausnahmezustand

Kurzbericht zu den Protesten gegen die AfD-Veranstaltung in Stuttgart-Weilimdorf.

Heute Abend versuchte die AfD in Stuttgart – nach längerer, auffälliger Ruhe – zum ersten Mal wieder eine Saalveranstaltung in Stuttgart durchzuführen. In einer städtischen Turnhalle im Stadtteil Weilimdorf ludt sie zum „Bürgerdialog“, kündigte diesen jedoch erst eine knappe Woche vorher an und verzichtete weitestgehend auf eine öffentliche Bewerbung. Als AABS, aber auch mit dem Bündnis Stuttgart gegen Rechts, riefen wir zu Protesten auf. Die angemeldete Gegenkundgebung vor der Halle hatte die Stadt in eine Seitenstraße verlegt – weshalb ein Großteil der ankommenden AntifaschistInnen sich gar nicht erst dort einfand, sondern direkt dazu überging, verschiedene Zugänge zur AfD-Location zu blockieren. Weiterlesen

September-Antifa-Kneipe am 18.09.

Unsere Antifa-Kneipe im September wird um eine Woche verschoben – dafür gibt’s Vollverpflegung und Specials

Seit mehr als zwei Monaten sitzt der Antifaschist Jo in Untersuchungshaft in Stuttgart Stammheim. Deshalb laden wir euch zum Soliabend am 18. September ab 19.00 im Linken Zentrum Lilo Herrmann herzlich ein. Mit einem Hörspielausschnitt, bei dem ein Antifaschisten von seinen Erfahrungen aus dem Gefängnis berichtet, möchten wir eine offene Diskussion und einen lockeren Austausch zum Thema Repression und Gefängnis ermöglichen. Bei leckeren, veganen Waffeln wollen wir im Anschluss noch gemeinsam Briefe und Soligrüße an Jo schreiben. Zusätzlich wird es die Möglichkeit geben per Siebdruck das Solimotiv für Jo auf mitgebrachte Textilien zu drucken. Also bringt eure Taschen und T-Shirts mit und kommt zahlreich.

Hintergründe und alle Infos zur Soliarbeit findet ihr auf der Homepage notwendig.org

AfD in Weilimdorf stören!

Mit dem Bündnis Stuttgart gegen Rechts rufen wir dazu auf, den vermeintlichen „Bürgerdialog“ in Weilimdorf am Samstag zu stören:

Für Samstag, den 12. September 2020 plant die Stuttgarter AfD eine Veranstaltung in der städtischen Lindenbachhalle in S-Weilimdorf. Als „Bürgerdialog“ angekündigt ist die Saalveranstaltung die erste öffentlich angekündigte Zusammenkunft der RassistInnen in Stuttgart seit längerem. Mit Dirk Spaniel ist ein Vertreter des faschistischen Flügels in der Partei als Hauptredner geplant. Einmal mehr stellt die Stadt Stuttgart den RassistInnen eigene Räume leider kritik- und kommentarlos zur Verfügung.Wir nehmen rassistische Hetze nicht unwidersprochen hin: Rechte Veranstaltungen dürfen in Stuttgart nicht zur Normalität werden! Das Bündnis Stuttgart gegen Rechts ruft deswegen alle dazu auf, sich am Protest an der Halle zu beteiligen. Gemeinsam wollen wir nicht nur ein Zeichen für Solidarität setzen, sondern dem rechtspopulistischen Treffen mit entschiedenem Widerstand begegnen.

Kundgebung & Proteste:
Samstag, 12. September 2020, ab 17 Uhr in S-Weilimdorf an der Lindenbachhalle

 

Bericht zur Kundgebung in Gedenken an den rassistischen Anschlag von Hanau

schilderVor 6 Monaten ermordete ein Faschist neun junge MigrantInnen in einer Shisha Bar in Hanau. Um den Opfern zu Gedenken und unsere Wut gegen die Verhältnisse die diesen Morden den Weg ebneten, auf die Straße zu tragen, hätten wir uns heute an der Bundesweiten Demonstration der „Initiative 19. Februar“ in Hanau beteiligt.

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Nazi wird Bezirksbeirat in Zuffenhausen!

Andreas Brandmaier ist in Stuttgart kein Unbekannter. Brandmaier ist Mitglied und ehemaliger Vorsitzender von „Zentrum Automobil e.V.“, einer faschistischen Betriebsvereinigung beim Stuttgarter Automobilhersteller.
Weiteren Kreisen wurde Brandmaier 2018 bekannt, als Report Mainz über interne Mails des damaligen Betriebsrats berichteten. Brandmaier unterzeichnete eine der Emails mit einem Bild. Inhalt: Ein Hakenkreuz mit der Unterschrift „Der deutsche Gruß heißt Heil Hilter“.
Auch nach dem Skandal nimmt Brandmaier eine wichtige Rolle innerhalb der faschistischen Gruppe ein. So ist er Inhaber des Kontos auf dem „Zentrum Automobil e.V.“ aktuell innerhalb der rechten Szene Spenden für ein verletztes Mitglied sammelt.

Das Andreas Brandmaier tief ins rechten Milieu verstrickt ist ist nichts Neues. So verwundern uns auch die aktuellen Entwicklungen nicht. Am Dienstag, 21. Juli 2020, soll „Hakenkreuz-Andi“ als stellvertretendes Mitglied des Bezirksbeirats Zuffenhausen eingeführt werden. Er vertritt in dem Gremium die AfD.

Der offene Schulterschluss zwischen AfD und „Zentrum Automobil“ verdeutlicht einmal mehr: Bei dem faschistischen Verein handelt es sich mitnichten um eine „alternative Interessenvertretung“. Zentrum Automobil ist der verlängerte Arm der rechtspopulistischen Partei in den Daimler-Werken.

Kein Platz für Nazis! Weder bei Daimler, noch im Bezirksbeirat!

Soliaktionen

Immer mehr Soli-Grüße kommen an für alle, die von der Repression am 2. Juli betroffen sind. Unser Genosse Jo sitzt weiterhin in Stammheim in U-Haft  – wir schauen, dass auch Jo die Grüße schnellst möglich erhält. Er freut sich natürlich auch über persönliche Post; wenn ihr ihm einen Brief schicken wollt, sendet ihn an die Stuttgarter Rote Hilfe, die ihn weiterleitet. Getroffen hat es nun vorerst ihn; zeigen wir nun, dass wir alle gemeint sind. Schreibt Jo Briefe, schickt Solibilder oder Postkarten! (Eine kleine Anleitung dazu findet ihr auf der RoHi-Homepage.)

Alles mit Stichwort Jo versehen und an:
Rote Hilfe Stuttgart – Böblingerstr. 105 – 70199 Stuttgart
Solidarität ist unsere Waffe!

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0711 united against racism – Demo am 25. Juli

Wir haben uns mit migrantischen Jugendorganisationen aus Stuttgart zusammengeschlossen, die sich mit dem Thema Rassismus, Polizeigewalt und soziale Ungerechtigkeit beschäftigen. Gemeinsam organisieren wir am 25. Juli eine Demonstration durch die Innenstadt um unsere Sicht auf die Missstände in dieser Stadt, den Rassismus in der Polizei und Probleme von jungen Menschen aufmerksam zu machen. Wir wollen einen Gegenpol zu den Forderungen nach mehr Polizeipräsenz, schärferen Gesetzen, die Verurteilung von berechtigter Wut und den Alltagsrassismus schaffen.

Kennst du das?
Du wirst in eine Schublade gesteckt, weil du nicht „deutsch“ aussiehst. Du wirst am Bahnhof rausgezogen, weil du nicht weiß bist. Rassistische Cops sagen dir bei der „verdachtsunabhängigen“ Kontrolle während sie dir den Arm verdrehen, dass du die Fresse halten sollst. Beim Shoppen und Chillen in der Stadt wirst du immer verdächtigt. Du kackst in der Schule ab, weil deine Eltern keine Möglichkeit haben, dich zu supporten. Du wirst nicht mit deinem Namen angesprochen, sondern mit Ni**** oder Kan****. Du kriegst den Job nicht, weil du nicht Müller oder Meier heißt. Du wirst ständig gefragt „wo kommst du eigentlich her?“
Wir kommen alle von hier – wir sind Stuttgart und wir haben die Schnauze voll von dem Rassismus jeden Tag! Klar ist: Rassismus ist kein Ausrutscher von einzelnen Leuten – das ganze hat System. Das gleiche System, dass uns keine Zukunft bietet. Wir wissen, dass das niemand für uns ändern wird, wir müssen es selbst tun. Dafür müssen wir uns zusammenschließen. Wir sind nicht länger leise und lassen uns alles gefallen!
Komm zur Demo am 25. Juli in Stuttgart!

Alle Infos findet ihr auf der Insta-Seite: https://www.instagram.com/0711_united/

Rechte Terrorgruppe KSK abschaffen – Kundgebung am 17.07.20

“Rechtsextreme” Tendenzen werden “kollektiv ignoriert oder gar toleriert”, es gibt einen “nicht auszutrocknenden Sumpf” und es herrscht eine “toxische Verbandskultur”. Diese Beschreibung der deutschen Eliteeinheit “Kommando Spezialkräfte” kommt nicht etwa von Antimilitaristen sondern von einem KSK-Offizier selbst, unterfüttert mit zahlreichen Beispielen. Seitdem tut die Politik auf besorgt und kündigt Maßnahmen an. Doch dass es Nazis beim KSK gibt wissen wir nicht erst seit 2 Monaten. Seit der Gründung des KSK vor über 20 Jahren gibt es regelmäßig Skandale wegen faschistischen Soldaten: Todeslisten von politischen Feinden, abgezweigte Munition und Sprengstoff, das militärische faschistische Netzwerk um den KSK Soldaten „Hannibal“. 20 Jahre lang hat der Staat versucht diese Probleme als „Einzelfälle“ abzustempeln. Spätestens jetzt sollte klar sein, dass das KSK und die Bundeswehr ein strukturelles Nazi Problem haben. 20 Jahre lang wegschauen und dann wenn der Druck in der Gesellschaft zu hoch wird ein paar halbe Maßnahmen ergreifen beweist wieder einmal, dass man sich beim zerschlagen von faschistischen Strukturen auch dieses Mal nicht auf den Staat verlassen kann. Dieser braucht die Bundeswehr zu sehr. Nach außen kämpft die Bundeswehr in zahlreichen Ländern um deutsche Wirtschaftsinteressen durchzusetzen, und verursacht damit Tod, Armut und Flucht. Und nach Innen soll die Bundeswehr im Ernstfall soziale Aufstände niederschlagen. Mehr denn je müssen wir der Bundeswehr eine starke antimilitaristische Bewegung entgegenstellen.

Am Freitag, den 17.07. wird es um 17 Uhr auf dem Rotebühlplatz eine Kundgebung geben, um ein Zeichen gegen Krieg und Nazis zu setzen! Kommt vorbei, denn es ist mehr als überfällig.

Redebeiträge wird es unter anderem vom Antifaschistisches Aktionsbündnis Stuttgart und Region, der Roten Hilfe und dem OTKM geben.

#HealthcareNotWarfare #bundeswehrabschaffen #KSK #Antimilitarismus”