Am 8. Mai auf nach Landau

landau1Am 8. Mai jährt sich der Tag der Befreiung vom Faschismus. 1945 befreiten die Alliierten, allen voran die Sovietunion, Europa vom Faschismus. In einigen Ländern ist dieser Tag zurecht ein Feiertag – in Deutschland bezeichnender Weise nicht. Antifaschist:innen jedoch begehen auch in diesem Land die Befreiung, mit Feiern, Aktionen und Demonstrationen! Wir wollen dieses Jahr unsere Genoss:innen in der Pfalz unterstützen und fahren daher gemeinsam mit dem Zug nach Landau, um uns an der dortigen Demonstration zu beteiligen.

Treffpunkt zur gemeinsamen Anreise ist pünktlich um 12:15 Uhr am Gleis 1 des Stuttgarter Hauptbahnhofs.

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Isolation in der JVA Heimsheim – Brief von Findus

Im Folgenden wollen wir einen Brief von Findus vom 6. April 2022 teilen, in dem er von den aktuellen Schikanen mit Corona-Maßnahmen im Knast berichtet.
Er sitzt für seine politischen Aktivität im Knast und setzt sich auch dort für ein solidarisches Miteinander unter den Häftlingen und für deren Rechte ein. Weil er aus seiner politischen Haltung keinen Hehl macht bekommt er immer wieder persönliche Konsequenzen zu spüren. Mit dieser Veröffentlichung machen wir nicht nur die schikanösen Machenschaften in der JVA Heimsheim öffentlich und bauen dadurch Druck auf, sondern stärken den politischen Gefangenen, insbesondere Findus den Rücken. Auch ihr könnt einen Teil dazu beitragen: Schreibt den Gefangenen, schreibt Findus. Alle Infos findet ihr auf dem Soli-Blog unter zusammenstehen.org

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Interview von Perspektive Online mit der neu gegründeten Antifa-Organisation

Wir spiegeln hier das Interview mit der Antifaschistischen Aktion Süd, das am 9. April 2022 bei Perspektive Online erschienen ist. Die Organisation hat sich vor kurzem aus acht Antifagruppen zusammengeschlossen. Auf ihrer Hompage könnt ihr euch weiter informieren und auch die Gründungserklärung lesen.


Perspektive Online:

„Am Ende zählt, ob es gelingt, den politischen Gegner effektiv zurückzudrängen“

Interview über die neu gegründete “Antifaschistische Aktion Süd” – ein Zusammenschluss von verschiedenen antifaschistischen Organisationen in Süddeutschland. Im Interview legen sie ihre Beweggründe für das zukünftige Agieren als eine Organisation und ihr Verständnis antifaschistischer Politik dar.

Im Februar 2022 habt ihr die Gründung der „Antifaschistischen Aktion Süd“ bekannt gegeben. Warum und mit welchem Ziel schließt ihr euch gerade jetzt als gemeinsame Organisation zusammen?

Die Frage nach dem „Warum gerade jetzt“ ist schnell beantwortet: Wir waren schlicht und ergreifend soweit, den Schritt zu gehen. Einige von uns arbeiten bereits seit über zehn Jahren zusammen, andere wiederum sind erst in der letzten Zeit dazu gestoßen. Eine gemeinsame Organisierungsperspektive war immer Thema, aber in erster Linie haben wir im Alltag gegen die Nazis und Rechtspopulist:innen gekämpft und das in die Wege geleitet, was notwendig war: Kundgebungen und Proteste auf die Beine stellen, Menschen in Aktion bringen, antifaschistische Bildungs- und Gedenkarbeit organisieren, usw. In den letzten Jahren haben wir dann unsere Bemühungen um eine gemeinsame Perspektive intensiviert und haben im Spätjahr 2021 mit acht Antifa-Gruppen aus dem Süden der Republik eine gemeinsame Organisation gegründet. Wir denken, dass wir die Faschist:innen und die Reaktion nur so wirklich flächendeckend und nachhaltig zurückdrängen können. Aber: Eine Organisation auf die Beine zu stellen ist nichts, was mal eben nebenher funktioniert. Der inhaltliche Einigungsprozess und die praktische bzw. methodische Angleichung haben viel Zeit, Arbeit und Nerven gekostet.

Die Aufgabe der Antifaschistischen Aktion Süd sehen wir im Kampf gegen Faschist:innen, ihre Strukturen, sowie in der Abwendung jedweder reaktionärer Zuspitzung der Verhältnisse. Dass das ein hoher (und erst mal abstrakter) Anspruch ist, ist uns völlig klar. Wir wollen nicht so vermessen sein und sagen, dass wir damit so unglaublich viel weiter wären als andere. Aber: Wir haben uns auf den Weg gemacht und haben einiges an Erfahrung im Gepäck. Ob wir unseren Ansprüchen letztlich gerecht werden, wird die Zeit zeigen. Fakt ist, dass hier im Süden seit einigen Jahren an vielen Stellen eine klassenkämpferische, konsequente und breit aufgestellte antifaschistische Bewegung stetig wächst. An dieser Entwicklung waren wir beteiligt und daran wollen wir anknüpfen. Weiterlesen

Stuttgarter AfD scheitert mit Anknüpfung an Querdenken-Proteste endgültig

Kundgebungsflopp durchgehend von antifaschistischem Protest begleitet

Protest von beiden Seiten_blogNach zwei Anläufen im Dezember und Januar, sich mit eigenen Kundgebungen der Querdenken-Bewegung anzubiedern, floppte der heutige dritte Auftritt endgültig. Lediglich 45 Rechte, vermutlich überwiegend Parteimitglieder und viele „Ordner“, ließen sich noch auf den Schillerplatz mobilisieren. Entsprechend verloren wirkte die Versammlung, hinter dem gewohnt massiven Polizeiaufgebot mit zwei aufgefahrenen Wasserwerfern, Pferdestaffel und fünf Bullen auf jede:n AfDler:in. Und: Hinter den antifaschistischen Blockaden, die die zwei zentralen Zugänge auf den Platz den gesamten Verlauf über dicht machten und den Rechten mit Parolen durchgehend die letzte Öffentlichkeit nahmen. Ausgangspunkt der heutigen Proteste war die Kundgebung zum internationalen Aktionstag gegen Rassismus. Das haben wir natürlich auch aufgegriffen, denn die AfD ist eine durch und durch rassistische Partei, auch wenn ihr vordergründiges Thema des Tages die Impfpflicht war. Und trotz der Erkenntnis, dass die Partei in Stuttgart (noch) nicht in der Lage ist, an rechte Massenbewegungen anzuknüpfen, bleibt sie doch Hauptakteur und einzig relevanter parlamentarischer Arm der Rechten.

Als solche werden wir sie und ihre Auftritte in Stuttgart auch in Zukunft mit den notwendigen antifaschistischen Aktionen konfrontieren! Weiterlesen

Proteste gegen AfD-Kundgebung in Stuttgart am „Aktionstag gegen Rassismus“

2022-03-19_Ankündigung>> Treffpunkt für Proteste: 15:30 Uhr auf dem Schlossplatz (am Fahnenrondell)

Am Samstag, den 19. März will die AfD Stuttgart zum dritten Mal eine „Corona“-Kundgebung abhalten – wiedermal auf dem Schillerplatz, ab 16 Uhr. Natürlich nicht ohne unseren lautstarken direkten Protest.

Gleichzeitig findet auf dem Schlossplatz, wie in vielen Städten weltweit, der „Aktionstag gegen Rassismus“ statt. Mit Infoständen und Programm geht’s um 15 Uhr los. Wir treffen uns um 15:30 Uhr am Fahnenrondell bei der Kundgebung im Rahmen des Aktionstages. Gemeinsam mit vielen Antirassist:innen wollen wir der AfD, die in Hörweite ihre rechte Hetze verbreiten will zeigen, was wir von ihr halten.
Schließt euch an und kommt zu den Protesten!

Kein Platz der AfD! Weiterlesen

Kundgebung am 18. März in Stammheim

2022-03-18_18maerz_sharepic-768x768Der 18. März als Tag der politischen Gefangenen ist ein Teil der Geschichte des Kampfes für eine befreite und klassenlose Gesellschaft. Dieser Kampf hält bis heute an. Immer noch kämpfen wir für eine Welt ohne Krieg, Ausbeutung und Unterdrückung. Denn die kapitalistischen Verhältnisse produzieren Armut, Krieg, Ausbeutung, Unterdrückung und Entfremdung – und das am laufenden
Band. Die Methoden haben sich verändert, die Herrschenden haben sich geändert und doch ist die
Systematik die selbe geblieben: Die Ausbeutung des Großteils der Bevölkerung, die den Reichtum
einer Minderheit produzieren. Wer sich gegen dieses System der organisierten Unterdrückung und
Ausbeutung auflehnt und für eine gerechte, solidarische Gesellschaft kämpft, bekommt früher oder
später die Repression des Staates zu spüren. Weiterlesen

Kicken gegen Rassismus am 3. April

2022-04-03_SharepicIn den letzten Monaten haben wir zahlreiche Aktionen gegen Rassismus durchgeführt, Proteste gegen die AfD, Nazis und andere rechte Kräfte organisiert, auf die Verdrängung von migrantischen Jugendlichen aus dem öffentlichen Raum aufmerksam gemacht und vieles mehr. Neben den vielen Aktionen auf der Straße, wollen wir euch nun zu unserem ersten Kicken gegen Rassismus in die Sporthalle am Schickhardt Gymnasium einladen. Weiterlesen

Proteste in Reutlingen gegen AfD-Aktionstag am 5. März

2022-03-05_Anfahrt RTAm Samstag, den 5. März 2022 veranstaltet die AfD bundesweit einen Aktionstag; ihr Schwerpunkt in Baden-Württemberg soll in Reutlingen sein. Das dortige offene Antifa-Treffen organisiert im lokalen Bündnis Gemeinsam & Solidarisch gegen Rechts Reutlingen/Tübingen Gegenproteste und ruft auf 13:30 Uhr zur Auftaktkundgebung an der Alten Paketpost auf.

Aus Stuttgart werden wir diese Proteste unterstützen und fahren gemeinsam mit dem Zug nach Reutlingen. Treffpunkt dazu ist um 12:00 Uhr am Hauptbahnhof am Reisezentrum (bei den Zügen an Gleis 1). Weiterlesen

Kraftvolle antifaschistische Proteste in Pforzheim

23.02.2022_05Mit über 600 Leuten haben wir am 23. Februar 2022 ein kraftvolles antifaschistisches Zeichen in Pforzheim gesetzt. Wie auch in den letzten Jahren schloss sich das Pforzheimer Bündnis aus verschiedenen Parteien und Gewerkschaften „Initiative gegen Rechts“ nach ihrem eigenen Programm, uns an. Nach unserer kurzen Auftaktkundgebung am Bahnhof zogen wir gemeinsam und selbstbestimmt in Richtung der faschistischen Mahnwache auf den Wartberg.

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Gründung der Antifaschistischen Aktion Süd

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Anfang Februar 2022 haben sich acht Antifa-Gruppen in Süddeutschland zusammengeschlossen, um die „Antifaschistische Aktion Süd“ zu gründen. Auch die Antifaschistische Aktion (Aufbau) Stuttgart wird in dieser neuen, überregionalen Organisation aufgehen.

Die ausführliche Gründungserklärung der Antifaschistischen Aktion Süd spiegeln wir hier. Ihr findet sie und weitere Informationen aber auch auf http://antifa-sued.org. Weiterlesen

„Antifaschismus bleibt notwendig?“ – Info-Veranstaltung

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Nach sechs Monaten Prozess gegen die beiden Antifas Jo und Dy ging das sog. „Wasen-Verfahren“ Mitte Oktober 2021 zu Ende. Beide wurden vor dem Landgericht zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt.

Als Solidaritätskampagne begleiteten wir den gesamten Verfahrenskomplex bereits seit den ersten Hausdurchsuchungen 2020 und versuchten Solidarität zu organisieren. Zum ersten Prozess gegen Jo und Dy, der im April 2021 startete, gestalteten wir eine solidarische Begleitung.

Mit dem Urteil ist das Verfahren und eine erste intensive Phase der Solidaritätskampagne zu Ende.

Nichts desto trotz, sitzt Dy weiterhin in U-Haft, stehen weitere Prozesse gegen andere Beschuldigte an und auch die Revision im Prozess gegen Jo und Dy erwartet uns. Mit der Veranstaltung wollen wir zu diesem Zeitpunkt folgende Fragen aufstellen: Weiterlesen

…nicht lange Fackeln! – Gemeinsame Anreise zu den Protesten in Pforzheim

2022-02-23_Pforzheim AnfahrtAuch dieses Jahr müssen wir davon ausgehen, dass der faschistische „Freundeskreis ein Herz für Deutschland“ am 23. Februar wieder eine Fackelmahnwache bezüglich der Bombardierung Pforzheims auf dem Pforzheimer Wartberg machen will.

Die überregionale Kampagne „…nicht lange fackeln!“ ruft auch in diesem Jahr wieder zu Protesten gegen die Mahnwache auf. Diesem Aufruf werden wir gerne folgen und reisen gemeinsam aus Stuttgart mit dem Zug an. Dazu treffen wir uns am 23.02.2022 um 17:15 am Hauptbahnhof auf Gleis 1 und fahren dann gemeinsam nach Pforzheim.

Eindrücke und Berichte der letzten Jahre könnt ihr auf https://nichtlangefackeln.wordpress.com/ nachlesen. Den Aufruf für die Proteste in diesem Jahr haben wir euch hier gespiegelt:

Seit bald 28 Jahren hält der extrem rechte Verein „Freundeskreis ein Herz für Deutschland“ am 23.02. eine Fackelmahnwache auf dem Wartberg ab. Anlass ist die Bombardierung Pforzheims am 23. Februar 1945.

Der 1989 gegründete rechtsradikal-völkische Verein „Freundeskreis ein Herz für Deutschland e. V.“ (FHD) strebt eine Vereinigung aller rechten Parteien an, um, nach Aussagen führender Mitglieder, auf der Basis dieser Einigung die Beseitigung des demokratischen Rechtsstaats voranzutreiben. Auch wenn der „FHD“ in den letzten Jahren an Bedeutung verloren hat, gilt es weiterhin wachsam zu bleiben und dessen faschistische Aktivitäten nach Möglichkeit zu unterbinden.

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