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Fellbach wehrt sich erneut gegen Nazis und Rassisten

Bereits zum dritten Mal versammelten sich am 9. September 2016 rund 200 AntifaschistInnen, um gegen „Fellbach wehrt sich“ zu protestieren. Die rechte Kundgebung wurde, wie bereits die beiden letzten Male, erneut von Michael Stecher (aus dem Reichsbürgerspektrum) organisiert. Unterstützung erhielt er dabei insbesondere von Ester Seitz, die in verschiedensten rechten und faschistischen Kreisen unterwegs ist (u. a. Mitinitiatorin von „Karlsruhe wehrt sich“). Wie gewohnt schützte ein Großaufgebot der Polizei inklusive BFE und Hundestaffel die kümmerliche rechte Ansammlung.

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Rechte Hetze konsequent zurückdrängen!

Der Aufruf des Bündnisses „Rems-Murr-Nazifrei“:

Fellbach: Kein Ort für rechte Hetze!

Nicht schon wieder?! Leider doch! Zum Dritten mal will die Gruppierung „Fellbach wehrt sich“ am 9. September ihre Hetze auf die Straße tragen. Obwohl bei den letzten beiden Versuchen das Interesse für die Hetze völlig unbedeutend war
wollen die Nazis und Rassisten es wieder versuchen, an der Lutherkirche aufzumarschieren. Es sieht so aus, dass Fellbach zu einem Anlaufpunkt und Aktionsfeld von rechter Hetze im Rems-Murr-Kreis zu werden droht.

Es sind wenige Rechte und davon auch nur wenige aus Fellbach direkt. Dennoch ist vielseitiger Widerstand und Protest von vielen Menschen wichtig. Ignorieren ist der falsche Weg – im Gegenteil! Wir wollen die Proteste auf eine breite Basis stellen und stärken. Denn Antirassismus soll im bunten Fellbach selbstverständlich bleiben und das wollen wir auch zeigen. Wir wollen dabei an die vergangenen erfolgreichen Proteste anschließen und auch zeigen wofür wir sind: Flüchtlinge sind willkommen. Für ein solidarisches Miteinander!

Daher kommt zur Kundgebung am 9. September um 17:30 Uhr bei der Lutherkirche in Fellbach.

Unterzeichnet von: Rems-Murr Nazifrei | Antifaschistische Jugend Rems-Murr | Antifaschistisches Aktionsbündnis Stuttgart und Region (AABS) | DGB Ortsverband Fellbach | DGB Schorndorf | Die Linke. Stuttgart | DKP Rems-Murr | Jusos Rems-Murr | MLPD Kreis Ludwigsburg/Rems-Murr | VVN-BdA Kreisvereinigung Rems-Murr

Gemeinsame Zuganreise aus Stuttgart: 16.45 Uhr, Hauptbahnhof, LeCrobag in der Klettpassage.

Kurt Pätzold ist tot

Einer der Letzten, die die Dinge bei ihrem Namen nannten. Kurt Pätzold ist tot. Er starb bereits am Donnerstag nach schwerer Krankheit.
Pätzold war in der DDR einer der bekanntesten Forscher zur Geschichte des deutschen Faschismus. Er war dort bis Ende 1990 Inhaber des Lehrstuhls für deutsche Geschichte und wurde nach der Einverleibung der DDR 1992 entlassen.
Bis zu seinem Tod verfasste Pätzold Bücher und Aufsätze rund um den deutschen Faschismus und hielt Vorträge. Auch bei uns in Stuttgart, zuletzt Ende April 2015 im Linken Zentrum Lilo Herrmann. Thema war damals „70 Jahre Befreiung vom deutschen Faschismus“.
Mit seinem Tod hinterlässt Kurt Pätzold eine Lücke, nicht nur hinsichtlich gelungener Veranstaltungen, die oft genug in ein bemerkenswertes und erkenntnisreiches Zwiegespräch zwischen Publikum und Referenten übergingen, sondern im Bezug auf sein Steckenpferd: Die Analyse des Faschismus an der Macht als „die offene, terroristische Diktatur der reaktionärsten, chauvinistischsten, am meisten imperialistischen Elemente des Finanzkapitals.“
Er wird fehlen, gerade in Zeiten wie diesen.

Antifaschistischer Stadtspaziergang in Göppingen

Gefunden am 26.07.16 bei linksunten.indymedia.org//[GP] Antifaschistischer Stadtspaziergang

»In Göppingen und Umgebung gibt es seit einigen Wochen wieder verstärkte Naziumtriebe. Mehrere Faschisten, die bereits bei den mittlerweile verbotenen „Autonomen Nationalisten Göppingen“ und/oder bei den „Freien Nationalisten Esslingen“ aktiv waren, versuchen momentan unter dem Label der faschistischen Kleinstpartei „Der Dritte Weg“ in der Region Fuß zu fassen.

Deshalb zogen am Montag Abend rund 30 AntifaschistInnen durch die Göppinger Innenstadt und befreiten diese von etlichen Nazistickern und Nazischmierereien. Währenddessen wurden die Bürgerinnen und Bürger mit Flugblättern über die erneuten Naziaktivitäten in ihrer Stadt informiert. Zum Abschluss des erfolgreichen Abends zogen die AntifaschistInnen mit einer lautstarken und entschlossenen Spontandemonstration durch die Fußgängerzone.

Für uns steht fest, dass wir den Faschisten in Göppingen keinen Raum lassen werden, sich weiter in der Gegend zu verankern und zu etablieren. Die letzten Jahre haben immer wieder gezeigt, dass eine antifaschistische Präsenz in Göppingen mehr als notwendig ist. Wir werden weiterhin in Göppingen aktiv bleiben und dem „Dritten Weg“ keinen Raum lassen, sich zu entfalten.

Kein Fußbreit den Faschisten! Weder in Göppingen noch anderswo!
Wir bleiben dran!«

Proteste gegen Nazikundgebung in Göppingen

Wie vor erst zwei Tagen bekannt wurde, hatte die faschistische Kleinstpartei „Der Dritte Weg“ für den heutigen Samstag (23.07.2016) in der Göppinger Innenstadt eine Demonstration angemeldet. Zwar wurde die Demonstration mit Verweis auf den „polizeilichen Notstand“ (ein Großteil der Göppinger Polizei war wohl für Einsätze in Bayern eingeplant) verboten, die angemeldete Kundgebung jedoch wurde auf dem Bahnhofsparkplatz genehmigt.

Unmittelbar neben dem geplanten Kundgebungsort versammelten sich trotz der kurzen Mobilisierungszeit ab 13.30 Uhr knapp 100 AntifaschistInnen. Gegen 14.00 Uhr reisten die knapp 50 Faschisten geschlossen mit der Bahn an und wurden, von der Polizei abgeschirmt, auf den Parkplatz gebracht. Dort wurden sie von Anfang an mit lautstarkem Protest und Parolen konfrontiert.

Während der zweistündigen Kundgebung der Rechten mit mehreren Hetzreden zeigte sich, dass die meisten der anwesenden Faschisten größtenteils aus Franken angereist waren und nicht aus der Region stammen. Die wenigen anwesenden lokalen Nazis (u.a. Ganser, Teichmann, Meier, Böhringer) sind allesamt von den „Autonomen Nationalisten GP“ und den „Freien Nationalisten Esslingen“bekannt. Weiterlesen

Proteste gegen „Fellbach wehrt sich“

AnkunftAm Freitag, den 22. Juli 2016 fand die zweite „Fellbach wehrt sich“-Kundgebung statt, angemeldet von Michael Stecher aus dem Reichsbürger-Spektrum.
Nachdem letztes Mal, am 17. Juni nur 11 Rechte da waren, fanden sich heute etwa zwei Dutzend auf der Kundgebung ein, die dieses Mal den Titel „Für mehr Sicherheit in Fellbach und gegen Gewalt/Sexualdelikte“ trug.
Etwa 200 AntifaschistInnen und aktive FellbacherInnen stellten sich dieser Hetze entgegen. Auch eine antifaschistische Kundgebung machte dieses Mal wieder PassantInnen auf die Problematik in Fellbach mit verschiedenen Redebeiträgen und Infomaterial aufmerksam.

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Rechte Hetzer verjagen! – Am 22. Juli in Fellbach

fbbild oder WidgetAm 22. Juli wollen rechte Hetzer erneut unter dem Label „Fellbach wehrt sich“ eine Kundgebung abhalten!

Und wieder werden wir ihnen den Auftritt vermiesen!
Kommt zur antifaschistischen Kundgebung ab 18 Uhr bei der Lutherkirche in Fellbach. Zur gemeinsamen Anreise treffen wir uns um 17:15 Uhr am Hauptbahnhof vorm LeCrobaq.
Informiert Freunde und Bekannte, damit wir so viele AntifaschistInnen an dem Tag auf die Straße bekommen, wie beim letzten Mal und den rechten Hetzern zeigen, dass in Fellbach, Stuttgart und der ganzen Region kein Platz für sie ist!

Hier noch der Facebooklink und unser Kurzaufruf:
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